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Gemälde & Ölbilder im 19. Bezirk, 1190 Wien

Gemälde aus Döblinger Villen – von der Hohen Warte bis Grinzing

Carl Moll wohnte auf der Hohen Warte in einem Haus von Josef Hoffmann; Döblinger Villen bewahren Gemälde der Secession, des Biedermeier und der Zwischenkriegszeit.

Villen in Sievering, am Cobenzl, auf der Hohen Warte und im Döblinger Cottage, Gründerzeitwohnungen in Unter- und Oberdöbling, Winzerhöfe in Nussdorf und Grinzing, große Gemeindebauten in Heiligenstadt: Döbling hat für fast jede Bildgattung eine Wohnform. Viele Häuser gehören seit Generationen derselben Familie, ein Nachlass vereint dann Einrichtungen mehrerer Epochen. Biedermeiervillen an der Döblinger Hauptstraße wie die Villa Wertheimstein erinnern an die Sommerhäuser, aus denen Porträts und Landschaften dieser Zeit stammen.

Josef Hoffmann baute 1900/01 die Doppelvilla für Carl Moll und Koloman Moser in der Steinfeldgasse, in der Wollergasse 10 folgte 1906/07 ein zweites Haus für Moll – die Hohe Warte wurde zur Künstlerkolonie der Wiener Secession. Franz Grabmayr hatte ein Atelier im Karl-Marx-Hof, wo im Winter seine Tanzblätter entstanden. Broncia Koller-Pinell liegt am Döblinger Friedhof, Maximilian Lenz am Grinzinger Friedhof begraben. Josephine von Wertheimsteins Salon an der Döblinger Hauptstraße war Treffpunkt von Malern, Dichtern und Gelehrten.

Hat ein Werk der Wiener Moderne in der NS-Zeit den Eigentümer gewechselt, gehört die Herkunftsprüfung vor jedes Angebot; Galerieetiketten, Ausstellungsnummern und Rechnungen auf der Rückseite sind dafür wichtig. Villen am Cobenzl und auf der Hohen Warte liegen am Hang, Zufahrten sind teils steil und schmal – sagen Sie uns, wo ein Wagen halten kann. Bei Weinbauernhöfen in Grinzing gehören Keller und Dachboden zur Besichtigung.

Was in Döbling häufig auftaucht

  • Gemälde der Secession und Zwischenkriegszeit – Künstler- und Sammlerhaushalte; Provenienz wird untersucht.
  • Biedermeier-Porträts und Landschaften – Sommerhäuser und Villen an der Döblinger Hauptstraße.
  • Weinberg- und Heurigenmotive – Grinzing, Nussdorf und Sievering als Bildthema.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 19. Bezirk.

Künstler

317

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

41

Materialien, Techniken & Punzen

13

Fragen zu Gemälde & Ölbilder

Wie erkenne ich, ob mein Bild ein Druck ist?

Betrachten Sie eine helle Stelle mit der Lupe: Ein regelmäßiges Punktraster weist auf einen Druck hin. Gemalte Bilder zeigen unregelmäßige Pinselspuren und Farbränder. Im Zweifel schicken Sie ein Nahfoto.

Kaufen Sie auch beschädigte Ölbilder?

Ja, wenn Motiv und Malqualität eine Restaurierung rechtfertigen. Risse, Löcher und abblätternde Farbe werden in der Bewertung berücksichtigt. Bitte kleben und reinigen Sie nichts.

Was bedeutet das Messingschild am Rahmen?

Messingschilder wurden oft von Händlern oder Besitzern angebracht und nennen nicht immer den richtigen Maler. Sie sind ein Hinweis, aber kein Beleg; Signatur und Malweise zählen mehr.

Kann ich mehrere Bilder auf einmal anbieten?

Ja. Bei Wohnungsauflösungen und Verlassenschaften werden alle Bilder in einem Termin gesichtet, das Angebot kann einzelne Stücke oder den gesamten Bestand umfassen. Die Räumung der übrigen Wohnung übernimmt auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.