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Porzellan im 7. Bezirk, 1070 Wien

Porzellan der Wiener Werkstätte und des Biedermeier aus Neubau

Neustiftgasse, Spittelberg, Schottenfeld: Im Bezirk der Wiener Werkstätte kaufen wir Porzellan von Biedermeiertassen bis zu Designstücken der 1950er-Jahre an.

Neubau hat zwei Porzellanschichten. Spittelberg und St. Ulrich bewahren Biedermeierhäuser, aus deren Haushalten Tassen mit Ansichten, Teller mit Bindenschild und Figuren der Zeit um 1820–1840 kommen. In den umgebauten Werkstatthöfen am Schottenfeld und an der Zieglergasse leben dagegen oft Designer und Architekten, deren Bestände bis zu Service der Wiener Moderne und der Nachkriegszeit reichen. Familien, die über Generationen im Bezirk blieben, besitzen nicht selten Stücke aus den Werkstätten der Nachbarschaft.

Die Wiener Werkstätte bezog 1903 Räume in der Neustiftgasse 32–34. Ihre Gründer Josef Hoffmann und Koloman Moser – Moser blieb bis 1907 – entwarfen dort Geschirr, Silber und Glas für ein bürgerliches Publikum. Das Möbelmuseum Wien in der Andreasgasse bewahrt höfische Einrichtungen von Louis-seize über Wiener Empire bis Biedermeier, die zeigen, zu welchen Räumen Porzellan einer Epoche gehörte. In der Bernardgasse arbeitete die Werkstätte Carl Auböck, ein Name für das Wohnen der 1950er-Jahre, zu dem Porzellan in schlichten Formen gehört.

Wiener-Werkstätte-Stücke prüfen wir an Marke, Scherben und Dekor, denn Nachahmungen sind verbreitet; Rechnungen oder alte Etiketten helfen. Senden Sie vorab Fotos der Unterseite und des Dekors. In Lofts am Schottenfeld führen breite Werkstatttore auf die Straße, am Spittelberg sind Gassen schmal und teils Fußgängerbereich – die Abholung planen wir je nach Adresse.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Porzellan nach Entwürfen von Josef Hoffmann und Koloman Moser – Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse ab 1903.
  • Biedermeiertassen mit Ansichten und Bindenschild-Teller – Häuser am Spittelberg und in St. Ulrich.
  • Porzellan der 1950er-Jahre – Atelier- und Designhaushalte, Umfeld der Werkstätte Auböck.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Wie erkenne ich echtes Alt-Wiener Porzellan?

Echte Stücke tragen den Bindenschild in Unterglasurblau oder eingeprägt, ab 1783 meist zusammen mit einer eingeprägten Jahreszahl. Bis 1800 ist sie zweistellig, danach dreistellig von 800 bis 864. Ein Bindenschild in Aufglasurfarbe spricht für eine spätere Arbeit im Wiener Stil.

Was bedeutet ein Strich durch die Marke?

Ein eingeschliffener Strich durch die Marke kennzeichnet Ware zweiter oder dritter Wahl, etwa bei Meissen, Augarten oder Royal Copenhagen. Solche Stücke wurden mit kleinen Fehlern verkauft und werden niedriger bewertet.

Sind große Speiseservice noch gefragt?

Große Speiseservice des 20. Jahrhunderts haben heute einen kleineren Markt als früher. Gefragt bleiben Service bekannter Manufakturen mit gesuchten Dekoren sowie einzelne Teile zur Ergänzung. Eine Liste mit Anzahl und Art der Teile hilft bei der Einschätzung.

Kaufen Sie auch beschädigtes Porzellan?

Bei seltenen Stücken, alten Manufakturarbeiten und gesuchten Figuren ja, auch mit Schäden oder alten Restaurierungen. Bei Gebrauchsporzellan mindern Chips und Risse den Wert so stark, dass meist nur unbeschädigte Teile in Frage kommen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.