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Porzellan

Vasen im Sèvres-Stil

Prunkvasen mit farbigen Fonds, Malerei und Bronzemontierung, aus Sèvres und von Pariser und deutschen Nachahmern.

Die französische Staatsmanufaktur, 1740 in Vincennes gegründet und 1756 nach Sèvres verlegt, wurde mit Fondfarben wie Bleu céleste und Rose Pompadour, feiner Malerei und reicher Vergoldung zum Vorbild für Prunkporzellan in ganz Europa. Im 19. Jahrhundert entstanden in Paris, Deutschland und Böhmen zahllose Vasen im Sèvres-Stil, oft mit Porträts schöner Damen, Napoleon oder Marie Antoinette, Landschaften und Schäferszenen in Reserven, montiert mit vergoldeter Bronze. Viele tragen die verschlungenen L der Sèvres-Marke, ohne aus Sèvres zu stammen.

Echtes Sèvres-Porzellan aus dem 18. und 19. Jahrhundert ist selten und wird international gehandelt. Vasen im Sèvres-Stil werden nach Größe, Malqualität, Signatur, Montierung und Zustand bewertet; große Paare mit feiner Malerei und originaler Bronze sind gesucht. Die Echtheit der Marke wird über Jahresbuchstaben, Malerzeichen und Machart geprüft. Abgeriebene Vergoldung, Sprünge und lose Montierungen mindern. Namen bekannter Maler auf der Schauseite sind bei solchen Vasen oft frei gewählt. Die Prüfung erfolgt bei der Besichtigung.

Woran man es erkennt

  • Fondfarben Bleu céleste
  • Verschlungene L als Marke
  • Bronzemontierung
  • Paare

Hersteller

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.