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Antiquitäten Wien

Porzellan im 14. Bezirk, 1140 Wien

Jugendstilporzellan und Service aus Penzing und Hütteldorf

Jahrhundertwendevillen am Wienerwaldrand, Zinshäuser in Breitensee: Porzellan aus dem 14. Bezirk, vom Jugendstil bis zur Nachkriegszeit, schätzen wir bei Ihnen zu Hause.

Im Westen Penzings ließen sich wohlhabende Familien und Sommerfrischler um 1900 in Hütteldorf und Hadersdorf nieder; manche ihrer Häuser bewohnen heute die Urenkel. Ihre Einrichtungen stammen aus der Bauzeit: Service und Figuren des Jugendstils, Tafelporzellan, Vasen, daneben Glas und Metallarbeiten derselben Jahre. Breitensee und die Linzer Straße haben Gründerzeithäuser mit kleineren Wohnungen, im Hugo-Breitner-Hof und anderen Gemeindebauten der Nachkriegszeit dominieren Kaffeeservice und Sammeltassen der 1950er-Jahre.

Otto Wagner baute in der Hüttelbergstraße zwei Villen, 1886–1888 und 1912/13, und mit der Kirche am Steinhof 1904–1907 ein Hauptwerk des Wiener Jugendstils. Koloman Moser entwarf deren Glasfenster; derselbe Moser lieferte Entwürfe für Geschirr der Wiener Werkstätte. Der geometrische Jugendstil der Steinhofkirche und der zweiten Wagner-Villa findet sich auf Porzellan dieser Zeit in Schachbrett- und Quadratdekoren wieder, die Sammler heute gezielt suchen.

In Hütteldorfer Villen gehören Dachboden, Keller und Gartenhaus zur Besichtigung, weil Porzellan dort in Kisten lagert. Jagdtrophäen und Waffen, die in diesen Häusern oft daneben stehen, behandeln wir gesondert. Fotos von Marken und Dekoren genügen für die erste Einordnung. In den Breitenseer Altbauten fehlt meist ein Lift; wir verpacken in der Wohnung und tragen selbst.

Was in Penzing häufig auftaucht

  • Service und Figuren des Jugendstils – Villen um 1900 in Hütteldorf und Hadersdorf.
  • Geometrische Dekore der Wiener Moderne – Koloman Moser und die Kirche am Steinhof.
  • Kaffeeservice und Sammeltassen der 1950er-Jahre – Gemeindebauten wie der Hugo-Breitner-Hof.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 14. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Reicht ein Foto der Marke für eine Bewertung?

Für eine erste Einordnung ist die Marke wichtig, sie sagt aber allein wenig über Qualität und Zustand. Dazu braucht es Fotos der Vorderseite, der Malerei und eventueller Schäden. Die endgültige Bewertung erfolgt bei der Besichtigung.

Wie erkenne ich echtes Alt-Wiener Porzellan?

Echte Stücke tragen den Bindenschild in Unterglasurblau oder eingeprägt, ab 1783 meist zusammen mit einer eingeprägten Jahreszahl. Bis 1800 ist sie zweistellig, danach dreistellig von 800 bis 864. Ein Bindenschild in Aufglasurfarbe spricht für eine spätere Arbeit im Wiener Stil.

Was bedeutet ein Strich durch die Marke?

Ein eingeschliffener Strich durch die Marke kennzeichnet Ware zweiter oder dritter Wahl, etwa bei Meissen, Augarten oder Royal Copenhagen. Solche Stücke wurden mit kleinen Fehlern verkauft und werden niedriger bewertet.

Sind große Speiseservice noch gefragt?

Große Speiseservice des 20. Jahrhunderts haben heute einen kleineren Markt als früher. Gefragt bleiben Service bekannter Manufakturen mit gesuchten Dekoren sowie einzelne Teile zur Ergänzung. Eine Liste mit Anzahl und Art der Teile hilft bei der Einschätzung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.