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Antiquitäten Wien

Porzellan

Serviceklassiker des 20. Jahrhunderts

Gebrauchsporzellan mit Formgeschichte von Arzberg, Rosenthal und Lilien Porzellan, von der Form 1382 bis zur Studio-Line.

Im 20. Jahrhundert entwarfen Architekten und Designer Service für die industrielle Fertigung. Hermann Gretsch gestaltete 1931 für Arzberg die Form 1382, die zum Klassiker des Werkbund-Geschirrs wurde. Rosenthal gründete die Studio-Line, für die internationale Gestalter wie Walter Gropius, Tapio Wirkkala, Bjørn Wiinblad und später auch Künstler wie James Rizzi Service und Objekte entwarfen. In Österreich prägte Lilien Porzellan aus Wilhelmsburg mit pastellfarbenen Kaffee- und Speiseservice der 1950er- bis 1970er-Jahre die Wiener Haushalte, zum Teil nach Entwürfen von Kurt Ohnsorg.

Design-Service sind gefragt, wenn Form und Dekor gesucht und die Teile vollständig und unbeschädigt sind. Bewertet werden Entwerfer, Form, Dekor, Anzahl der Teile und Zustand. Studio-Line-Stücke tragen den Namen des Entwerfers in der Marke. Pastellfarbene Lilien-Service der Fünfzigerjahre haben einen eigenen Liebhaberkreis, einzelne Kannen und Tassen werden zur Ergänzung gesucht. Abgeriebene Dekore und Chips mindern. Große Bestände aus Haushaltsauflösungen werden gemeinsam angesehen. Die Formbezeichnung am Boden erleichtert die Bestimmung.

Woran man es erkennt

  • Form 1382 von 1931
  • Studio-Line mit Entwerfernamen
  • Lilien Porzellan aus Wilhelmsburg
  • Formbezeichnung am Boden

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.