Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Glas & Kristall im 7. Bezirk, 1070 Wien

Glas in Neubau: Wiener Werkstätte, Spittelberg, Designhaushalte

Die Wiener Werkstätte arbeitete ab 1903 in der Neustiftgasse 32–34. In Neubauer Haushalten liegen deshalb WW-Glas, Biedermeiergläser vom Spittelberg und Design der Nachkriegszeit.

Am Spittelberg, in Spittelberggasse, Gutenberggasse und Schrankgasse, stehen zwei- bis dreigeschoßige Biedermeierhäuser, in denen sich Freundschaftsbecher, Ranftbecher und geschliffene Karaffen der Zeit um 1830 erhalten haben können. In den ehemaligen Fabriks- und Werkstattgebäuden am Schottenfeld leben heute Gestalter, Architekten und Fotografen; ihre Haushalte enthalten Designglas des 20. Jahrhunderts, Murano-Vasen von Venini oder Barovier & Toso. Familien, die über Generationen im Bezirk lebten, besitzen mitunter Stücke aus den lokalen Werkstätten, und der Kunsthandwerksmarkt am Spittelberg bringt jedes Jahr neues Glas in die Wohnungen.

In der Neustiftgasse 32–34 bezog die Wiener Werkstätte im Herbst 1903 ihre Werkstätten. Josef Hoffmann und Koloman Moser, bis 1907 künstlerischer Mitleiter, entwarfen auch Glas, das böhmische Hütten und J. & L. Lobmeyr ausführten – darunter Hoffmanns Gläser mit schwarzem Bronzitdekor. Eduard Josef Wimmer-Wisgrill leitete die Modeabteilung. Carl Auböcks Werkstätte in der Bernardgasse prägte das Design der 1950er-Jahre, und das Leopold Museum im MuseumsQuartier zeigt Kunsthandwerk der Wiener Moderne neben Schiele und Klimt.

Bei Glas der Wiener Werkstätte und bei Lobmeyr-Entwürfen entscheiden oft Kleinigkeiten: eine geätzte Marke, das Monogramm des Entwerfers, die Art des Abrisses am Boden. Fotografieren Sie Stücke von unten und seitlich, gern auch vorhandene Originalkartons. Die Besichtigung ist kostenlos; aus Lofts in den Werkstatttrakten am Schottenfeld tragen wir Kisten über Hof und Stiege. Das Angebot folgt nach der Prüfung jedes Stücks.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Glas der Wiener Werkstätte und Lobmeyr-Gläser mit Bronzitdekor – Haushalte mit Bezug zu den Werkstätten in der Neustiftgasse
  • Biedermeierbecher und Freundschaftsgläser – Biedermeier-Ensemble am Spittelberg
  • Murano-Glas und Designglas der Nachkriegszeit – Atelier- und Lofthaushalte am Schottenfeld

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

45

Epochen & Stile

30

Materialien, Techniken & Punzen

28

Fragen zu Glas & Kristall

Wie werden zerbrechliche Gläser abgeholt?

Gläser werden bei der Besichtigung einzeln in Papier gewickelt und in Kartons verpackt. Das Verpackungsmaterial bringen wir mit, größere Bestände werden in mehreren Fahrten abgeholt.

Sind Swarovski-Figuren noch gefragt?

Figuren in Originalverpackung, Jahresausgaben des Sammlerclubs und seltene, nicht mehr gefertigte Modelle haben einen Sammlermarkt. Häufige Figuren ohne Verpackung werden geringer bewertet.

Woran erkenne ich Bleikristall?

Bleikristall ist schwer, klar und bricht das Licht stark, beim Anschlagen klingt es lange nach. Nach der Richtlinie 69/493/EWG muss Bleikristall mindestens 24 Prozent Bleioxid enthalten, Hochbleikristall mindestens 30 Prozent. Unter UV-Licht zeigt es meist einen bläulichen Schimmer.

Ist altes Bleikristall noch gefragt?

Einfaches Bleikristall der Nachkriegszeit ist sehr häufig und wird nach Menge, Schliff und Zustand bewertet. Gesucht sind Stücke bekannter Hersteller, aufwendige Handschliffe und farbiges Überfangglas. Große Bestände werden gemeinsam angesehen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.