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Antiquitäten Wien

Porzellan

Biedermeierporzellan aus Böhmen

Tassen, Kannen und Service aus Schlaggenwald, Pirkenhammer, Elbogen und Klösterle mit Ansichten und Blumen.

In Böhmen entstanden um 1800 mehrere Porzellanfabriken, die bald mit Wien konkurrierten: Schlaggenwald 1792 als älteste, Klösterle 1794 auf dem Besitz der Grafen Thun, Pirkenhammer bei Karlsbad 1803 und Elbogen 1815. Im Biedermeier lieferten sie Tassen, Kannen, Service und Vasen mit Ansichten von Kurorten, Städten und Burgen, Blumenmalerei, Goldrändern und farbigen Fonds, oft für den Wiener Markt. Viele Stücke sind mit Buchstabenmarken wie „F&R“ für Fischer & Reichenbach in Pirkenhammer oder „L&H“ für Lippert & Haas in Schlaggenwald gekennzeichnet.

Biedermeiertassen mit fein gemalten Ansichten und guter Vergoldung haben einen festen Sammlerkreis. Berücksichtigt werden Fabrik, Alter, Motiv, Malqualität und Zustand. Ansichten von Wien, Karlsbad und anderen bekannten Orten sind besonders gefragt. Abgeriebene Vergoldung und Haarrisse sind häufig und mindern. Böhmisches Biedermeierporzellan wird oft mit Alt-Wien verwechselt; Marke und Scherben klären die Herkunft. Spätere Stücke derselben Fabriken mit Umdruckdekor sind deutlich häufiger. Fotos von Marke und Malerei sind für die Einschätzung unerlässlich.

Woran man es erkennt

  • Schlaggenwald, ältester Betrieb
  • Marken F&R und L&H
  • Ansichten von Kurorten
  • Verwechslung mit Alt-Wien

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.