Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Gold & Altgold im 7. Bezirk, 1070 Wien

Gold und Goldschmiedearbeiten verkaufen in Neubau

Am Schottenfeld, einst „Brillantengrund“ genannt, arbeiteten Silberschmiede in den Höfen – Werkstattgold und Schmuck aus Neubauer Haushalten prüfen wir vor Ort.

Gemeindebauten gibt es hier kaum, dafür Biedermeierhäuser am Spittelberg, Gründerzeitwohnungen an Kirchengasse und Zieglergasse und ehemalige Fabriks- und Werkstattgebäude, viele heute Lofts und Ateliers. Die Seidenzeugmacher brachten dem Schottenfeld um 1800 so viel Wohlstand, dass man vom „Brillantengrund“ sprach. Aus alten Familien kommen Biedermeierschmuck, Medaillons und Uhrketten, aus Werkstatthaushalten Halbzeug, Feilung und Reste, aus Ateliers zeitgenössische Goldschmiedearbeiten. Alle drei Gruppen bewerten wir unterschiedlich.

Als die Handweberei verschwand, übernahmen Druckereien, Tischlereien und Silberschmieden die Höfe am Schottenfeld; in der Zieglergasse fertigt Jarosinski & Vaugoin bis heute Bestecke. Die Goldschmiede der Wiener Werkstätte saßen ab 1903 in der Neustiftgasse (Nr. 32–34) und setzten Entwürfe von Josef Hoffmann und Koloman Moser um – meist in Silber, seltener in Gold. Der Kunsthandwerksmarkt am Spittelberg zeigt, dass Schmuckherstellung im Bezirk weiterlebt.

Biedermeierschmuck aus dünnem, geprägtem Goldblech wiegt wenig; sein Wert liegt in Machart und Erhaltung, deshalb beurteilen wir ihn als Antiquität. Werkstattgold aus einem Goldschmiede-Nachlass – Feilung, Draht- und Blechreste – rechnen wir nach Gewicht und Feingehalt ab; bewahren Sie es bis zur Besichtigung möglichst nach Legierungen getrennt auf. Für Altgold und Münzen gilt der Tageswert. Wir kaufen auf Basis unseres Punzierungsscheins.

Was in Neubau häufig auftaucht

  • Biedermeierschmuck aus geprägtem Goldblech – Haushalte am Spittelberg und in St. Ulrich.
  • Werkstattgold, Feilung und Halbzeug – Werkstätten in den Gewerbehöfen am Schottenfeld.
  • Schmuck der Wiener Werkstätte in Gold – Werkstätten in der Neustiftgasse ab 1903.

Mit Bezug zu Neubau

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 7. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 7. Bezirk.

Künstler

2

Manufakturen & Marken

23

Epochen & Stile

4

Materialien, Techniken & Punzen

24

Fragen zu Gold & Altgold

Was ist der Unterschied zwischen Dukaten von 1915 und älteren Dukaten?

Die Jahreszahl 1915 kennzeichnet die offizielle Nachprägung des Hauptmünzamts, die bis heute hergestellt wird; sie wird nach Feingewicht bewertet. Dukaten mit früheren Jahreszahlen sind Originalprägungen, deren Wert von Jahrgang, Münzstätte und Erhaltung abhängt.

Sind Goldmünzen und Barren von der Umsatzsteuer befreit?

Anlagegold im Sinne des Umsatzsteuerrechts ist in der EU von der Umsatzsteuer befreit. Dazu zählen Barren ab einem Feingehalt von 995 Tausendsteln und bestimmte Goldmünzen; für den Verkauf aus Privatbesitz spielt das in der Regel keine Rolle.

Lohnt es sich, einen alten Goldring einschmelzen zu lassen, statt ihn zu verkaufen?

Das hängt vom Stück ab. Ringe des Biedermeier, des Historismus oder des Art déco und signierter Schmuck haben häufig einen Wert über dem Material. Bei der Besichtigung sagen wir Ihnen, welche Stücke als Schmuck und welche als Altgold bewertet werden.

Wie läuft die Bewertung von Gold aus einer Verlassenschaft ab?

Wir sichten den gesamten Bestand vor Ort, trennen Schmuck mit Objektwert, Münzen und Materialgold und wiegen in Ihrer Anwesenheit. Für den Gerichtskommissär oder die Miterben erhalten Sie eine Aufstellung mit Gewicht und Feingehalt je Position.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.