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Neorenaissance im 7. Bezirk, 1070 Wien

Neorenaissance in Neubau: Volkstheater und altdeutsche Speisezimmer

Das Volkstheater von 1889 und die Gründerzeitwohnungen an Neubaugasse und Kirchengasse zeigen die Neorenaissance zwischen Theaterbau und bürgerlichem Interieur.

Fellner & Helmer errichteten 1889 das Volkstheater in Formen, die an Renaissance- und Barockvorbilder anknüpfen. Im selben Jahrzehnt füllten Gründerzeithäuser die Parzellen an Neubaugasse, Kirchengasse und Zieglergasse; für Wohnungen dieser Art entstand im Interieur der „altdeutsche“ Stil nach dem Vorbild der nördlichen Renaissance. Tischler und Drechsler arbeiteten in den Höfen am Schottenfeld, und das Möbelmuseum in der Andreasgasse zeigt bis heute Vergleichsstücke aus Wiener Werkstätten des 19. Jahrhunderts.

Gesucht sind altdeutsche Speisezimmer mit Kredenz, Tisch und Sesseln, Bücherschränke mit gedrechselten Säulen, Zinnkrüge, Majolika, Bierhumpen und Butzenscheiben, dazu Theaterzettel und Programmhefte des Volkstheaters. Bei Möbeln trennen wir Tischlerarbeit aus Massivholz von Fabrikware mit aufgeleimtem Schnitzwerk; Tischlerzettel in Schubladen nennen oft die Werkstatt. Einzelstücke kaufen wir ebenso an wie ganze Ensembles. Große Kredenzen lassen sich meist zerlegen, was den Abtransport aus Hofwohnungen erleichtert.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.