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Koloman Moser im 7. Bezirk, 1070 Wien

Koloman Moser in Neubau: die Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse

Bis 1907 leitete Moser die Wiener Werkstätte künstlerisch mit; ihre Werkstätten für Silber, Metall, Leder und Buchbinderei lagen in der Neustiftgasse 32–34.

In der Neustiftgasse 32–34 richtete die Wiener Werkstätte bald nach ihrer Gründung 1903 ihre Werkstätten ein; begonnen hatte sie in der Heumühlgasse auf der Wieden. Koloman Moser leitete den Betrieb mit Josef Hoffmann künstlerisch, Fritz Waerndorfer brachte das Kapital. Neubau passte dazu: Seit dem Niedergang der Seidenweberei am Schottenfeld hatten sich Drucker, Tischler und Silberschmiede in den Höfen niedergelassen, Jarosinski & Vaugoin arbeitete in der Zieglergasse. 1907 schied Moser nach Streit über die Finanzen aus.

Silber und Metall aus der Neustiftgasse tragen eine Kombination von Marken: Rosenmarke, WW-Monogramm, Künstlermonogramm – bei Moser K und M im Quadrat – und die Meistermarke des ausführenden Silberschmieds, dazu die amtliche Punze. Fehlt eine dieser Angaben oder passt sie nicht zum Jahr, ist Vorsicht geboten; Nachahmungen sind verbreitet. Marken prüfen wir mit Lupe und Vergleichsliteratur, den Feingehalt messen wir nach. Wir kaufen Silber, Alpaka, Buchbindearbeiten und Grafik der Wiener Werkstätte aus Neubauer Haushalten.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.