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Porzellan

Speiseservice aus Limoges

Französische Tafelservice mit Golddekor und Blumenmalerei aus den Fabriken von Limoges, darunter Haviland.

Nach der Entdeckung von Kaolin bei Saint-Yrieix im Jahr 1768 entwickelte sich Limoges zum Zentrum des französischen Porzellans. Im 19. Jahrhundert entstanden dort zahlreiche Fabriken, die Tafel-, Kaffee- und Dessertservice für den europäischen und amerikanischen Markt herstellten. Der Amerikaner David Haviland gründete 1842 ein Unternehmen, das weißes Porzellan in Limoges fertigen und bemalen ließ und mit Entwürfen von Félix Bracquemond bekannt wurde. Typisch sind dünnwandige Formen, Goldränder, Streublumen, Fischservice mit gemalten Fischen und Wildservice mit Jagdmotiven.

Haviland-Service, Stücke mit Handmalerei und Spezialservice für Fisch, Wild oder Austern sind gefragter als einfache Goldrandservice. Dabei zählen Hersteller, Dekor, Anzahl der Teile und Zustand. Bei Haviland kennzeichnet meist eine grüne Unterglasurmarke den Scherben, eine Aufglasurmarke den Dekor. Abgeriebene Vergoldung, Chips und Haarrisse mindern. Große Speiseservice haben heute einen kleineren Markt als früher, einzelne Platten und Terrinen finden leichter Käufer. Eine Liste der Teile mit Fotos genügt für den Anfang.

Woran man es erkennt

  • Kaolin bei Saint-Yrieix
  • Haviland seit 1842
  • Fisch- und Wildservice
  • Zwei Marken bei Haviland

Hersteller

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.