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Antiquitäten Wien

Porzellan im 2. Bezirk, 1020 Wien

Augarten-Porzellan und Alt-Wien aus der Leopoldstadt

Seit 1923 arbeitet die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten im Augartenpalais. Figuren, Service und Erbstücke mit Bindenschild aus dem 2. Bezirk begutachten wir in Ihrer Wohnung.

Rund um den Augarten stehen Stücke der Manufaktur in vielen Vitrinen: Lipizzaner, Figuren der 1920er- und 1930er-Jahre, Mokkaservice mit Blumendekor, Geschenke zu Hochzeiten und Jubiläen. In den bürgerlichen Wohnungen an Praterstraße und Taborstraße, deren Mieter oft seit Jahrzehnten dort leben, kommen ältere Erbstücke dazu: Teller und Tassen der alten Wiener Manufaktur, die vor 1864 entstanden. In den Neubauten des Nordbahnviertels findet sich dagegen eher Porzellan des 20. Jahrhunderts.

Die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten nahm 1923 im Schloss Augarten den Betrieb auf; Ena Rottenberg und Ida Schwetz-Lehmann entwarfen dort ab den 1920er-Jahren zahlreiche Figuren und Dekore. Das Porzellanmuseum im Augarten zeigt Wiener Porzellan seit dem 18. Jahrhundert, darunter Chinoiserien der Du-Paquier-Zeit, und der Verkaufsraum dient Sammlern als Referenz für Marken und Modellnummern. Die Weltausstellung 1873 im Prater, der erste offizielle Auftritt der japanischen Meiji-Regierung auf einer Weltausstellung, machte zudem japanisches Porzellan der Meiji-Zeit in Wiener Haushalten bekannt.

Augarten-Stücke tragen eine eigene, vom Bindenschild abgeleitete Marke; für die Ersteinschätzung brauchen wir Fotos der Unterseite mit Modellnummer und Malerzeichen. Kleine Abplatzer an Fingern oder Zügeln von Lipizzanern sind häufig und kein Grund, ein Stück zurückzuhalten. In Altbauten im Karmeliterviertel ohne Lift packen wir Figuren einzeln in der Wohnung. Wo Herkunftsfragen aus der Zeit vor 1938 offen sind, klären wir sie vor dem Angebot.

Was in Leopoldstadt häufig auftaucht

  • Figuren von Augarten nach Entwürfen von Ida Schwetz-Lehmann und Ena Rottenberg – Manufaktur im Bezirk seit 1923.
  • Alt-Wiener Porzellan mit Bindenschild – Erbstücke aus großbürgerlichen Wohnungen an der Praterstraße.
  • Japanisches Porzellan der Meiji-Zeit – Weltausstellung 1873 im Prater.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 2. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Kaufen Sie auch beschädigtes Porzellan?

Bei seltenen Stücken, alten Manufakturarbeiten und gesuchten Figuren ja, auch mit Schäden oder alten Restaurierungen. Bei Gebrauchsporzellan mindern Chips und Risse den Wert so stark, dass meist nur unbeschädigte Teile in Frage kommen.

Wie lassen sich Hummel-Figuren datieren?

Über die Marke von Goebel am Boden: Die frühe Kronenmarke, die volle Biene im V ab etwa 1950, danach stilisierte Bienen und ab den späten 1970er-Jahren Marken ohne Biene. Frühe Marken sind gesuchter als späte.

Was ist eine Lipizzanerfigur von Augarten?

Die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten fertigt Figuren der Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in verschiedenen Lektionen, mit und ohne Reiter. Sie tragen den Bindenschild mit Krone und werden handbemalt.

Reicht ein Foto der Marke für eine Bewertung?

Für eine erste Einordnung ist die Marke wichtig, sie sagt aber allein wenig über Qualität und Zustand. Dazu braucht es Fotos der Vorderseite, der Malerei und eventueller Schäden. Die endgültige Bewertung erfolgt bei der Besichtigung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.