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Porzellan

Rokokofiguren deutscher Manufakturen

Figuren aus Frankenthal, Ludwigsburg, Höchst und Fürstenberg aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Neben Meissen und Nymphenburg gründeten deutsche Fürsten im 18. Jahrhundert eigene Porzellanmanufakturen. In Höchst bei Frankfurt schuf Johann Peter Melchior Kinderfiguren, die Marke ist das Mainzer Rad. Frankenthal in der Kurpfalz war bis 1800 tätig, mit Figuren von Johann Wilhelm Lanz, Karl Gottlieb Lück und Melchior und der Marke CT unter dem Kurhut. In Ludwigsburg modellierte Johann Christian Wilhelm Beyer, der später die Statuen im Schönbrunner Schlosspark leitete, Figuren; Marke sind zwei verschlungene C unter der Krone. Fürstenberg an der Weser kennzeichnete seine Ware mit einem blauen F.

Originale Figuren des 18. Jahrhunderts sind selten und gesucht, häufiger sind Nachausformungen des 19. und 20. Jahrhunderts und Neugründungen wie Höchst ab 1946 und Ludwigsburg ab 1948. Für die Bewertung zählen Manufaktur, Modell, Alter, Bemalung und Zustand. Marken wurden von anderen Fabriken nachgeahmt, besonders das Mainzer Rad. Abgebrochene Teile und alte Restaurierungen sind bei Rokokofiguren häufig. Eingeritzte Bossiererzeichen und die Qualität der Ausformung helfen bei der Datierung. Eine Prüfung im Original ist unerlässlich.

Woran man es erkennt

  • Mainzer Rad von Höchst
  • CT unter dem Kurhut
  • Beyer in Ludwigsburg
  • Neugründungen nach 1945

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.