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Antiquitäten Wien

Porzellan im 15. Bezirk, 1150 Wien

Porzellan aus Rudolfsheim-Fünfhaus: Gedenkteller und Sammeltassen

Kaiserin Elisabeth am Westbahnhof, Kronprinz Rudolf im Bezirksnamen: Gedenkporzellan, Sammeltassen und Kellerbestände aus dem 15. Bezirk – Ankauf nach kostenloser Besichtigung.

Kleine Altbauwohnungen mit langer Mietdauer prägen den Bezirk zwischen Gürtel, Schmelz und Wienfluss. Wer hier fünfzig Jahre gewohnt hat, besitzt meist eine Vitrine mit Sammeltassen und Figuren, ein Sonntagsservice und daneben Gebrauchsgeschirr, Pressglas und Emailtöpfe. Im Kellerabteil stehen Geschirrkisten, manche seit einem Umzug vor Jahrzehnten nicht mehr geöffnet. In den Werkstatthöfen von Sechshaus und Reindorf finden sich gelegentlich Bestände aus Gasthäusern und Geschäften.

Rudolfsheim trägt seit 1863 den Namen von Kronprinz Rudolf, am Westbahnhof steht Hans Gassers Statue der Kaiserin Elisabeth von 1860. Das passt zu einem Sammelgebiet, das im Bezirk häufig auftaucht: Gedenkteller, Tassen und Büsten mit Bildnissen des Kaiserpaars und der Habsburger, oft zu Jubiläen wie 1898 oder 1908 hergestellt. Vom Westbahnhof, seit 1858 Tor nach Westen, kamen zudem Reiseandenken aus Porzellan mit Ansichten in die Haushalte.

Gedenkporzellan wurde in großen Auflagen produziert; entscheidend sind Hersteller, Zustand und ob das Stück zu den selteneren Ausführungen gehört. Fotografieren Sie Bildseite und Marke. Kisten aus dem Kellerabteil öffnen wir gemeinsam, bevor etwas weggegeben wird. Viele Häuser im Nibelungenviertel wurden saniert, ein Lift fehlt trotzdem oft; wir tragen selbst. Liegen einem Gedenkteller Karton oder Begleitschein bei, heben Sie beides auf.

Was in Rudolfsheim-Fünfhaus häufig auftaucht

  • Gedenkteller und Büsten mit Habsburgerbildnissen – Namensbezug zu Kronprinz Rudolf und Kaiserin Elisabeth.
  • Sammeltassen und Sonntagsservice – Altmieterwohnungen mit jahrzehntelanger Wohndauer.
  • Gebrauchsporzellan und Pressglas – Arbeiterhaushalte des 20. Jahrhunderts.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 15. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Kaufen Sie auch beschädigtes Porzellan?

Bei seltenen Stücken, alten Manufakturarbeiten und gesuchten Figuren ja, auch mit Schäden oder alten Restaurierungen. Bei Gebrauchsporzellan mindern Chips und Risse den Wert so stark, dass meist nur unbeschädigte Teile in Frage kommen.

Wie lassen sich Hummel-Figuren datieren?

Über die Marke von Goebel am Boden: Die frühe Kronenmarke, die volle Biene im V ab etwa 1950, danach stilisierte Bienen und ab den späten 1970er-Jahren Marken ohne Biene. Frühe Marken sind gesuchter als späte.

Was ist eine Lipizzanerfigur von Augarten?

Die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten fertigt Figuren der Lipizzaner der Spanischen Hofreitschule in verschiedenen Lektionen, mit und ohne Reiter. Sie tragen den Bindenschild mit Krone und werden handbemalt.

Reicht ein Foto der Marke für eine Bewertung?

Für eine erste Einordnung ist die Marke wichtig, sie sagt aber allein wenig über Qualität und Zustand. Dazu braucht es Fotos der Vorderseite, der Malerei und eventueller Schäden. Die endgültige Bewertung erfolgt bei der Besichtigung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.