Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Porzellan im 22. Bezirk, 1220 Wien

Porzellan aus der Donaustadt: Siedlungshäuser und Bauernhöfe

Geschirr aus selbst gebauten Siedlungshäusern, ältere Stücke aus den Höfen der Straßendörfer, Geschenkporzellan aus Haushalten der UNO-City – Ankauf im 22. Bezirk.

Nach dem Krieg errichteten viele Familien im Osten des Bezirks, zwischen Aspern, Essling, Breitenlee und Süßenbrunn, ihr Haus eigenhändig und vergrößerten es Stück für Stück; mit jeder Erweiterung kam Geschirr dazu. Verlassenschaften umfassen dann Kaffeeservice und Sammeltassen der 1950er- bis 1970er-Jahre, Figuren, Andenkenporzellan und Kisten in Keller und Garage. In den Bauernhöfen der alten Straßendörfer kann Porzellan aus dem 19. Jahrhundert erhalten sein, in Kagran und Kaisermühlen bestimmen Gemeindebauten wie der Goethehof den Bestand.

Die Wiener Internationale Gartenschau 1964 brachte Donaupark und Donauturm, ab 1973 entstand die UNO-City am anderen Ufer der Alten Donau. Andenkenporzellan mit Donauturm-Motiven und Teller zur WIG 64 sind daher typische lokale Stücke, ebenso Geschenkporzellan europäischer Manufakturen wie Herend, Meissen oder Royal Copenhagen aus Haushalten, deren Mitglieder bei internationalen Organisationen arbeiteten. Das 1907 eröffnete Strandbad Gänsehäufel lieferte Badekultur-Andenken auf Tellern und Bechern.

Bei einem Einfamilienhaus in Essling oder Breitenlee sehen wir uns Keller, Dachboden, Garage und Garten an; Porzellan steht oft in Regalen neben Werkzeug. Andenkenporzellan hat meist geringen Einzelwert, Manufakturservice und Figuren dagegen oft einen deutlichen. Sammeltassen aus der Kredenz und Figuren aus der Vitrine bewerten wir einzeln. Für die Ersteinschätzung reichen Fotos von Marken und Vitrinen; zur Besichtigung kommen wir ohne Kosten.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Andenkenporzellan zu WIG 64 und Donauturm – Gartenschau und Wahrzeichen der 1960er-Jahre.
  • Herend, Meissen und Royal Copenhagen – Haushalte im Umfeld der internationalen Organisationen.
  • Kaffeeservice und Sammeltassen der 1950er- bis 1970er-Jahre – selbst gebaute Siedlungshäuser.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

28

Manufakturen & Marken

51

Epochen & Stile

34

Materialien, Techniken & Punzen

17

Fragen zu Porzellan

Wie erkenne ich echtes Alt-Wiener Porzellan?

Echte Stücke tragen den Bindenschild in Unterglasurblau oder eingeprägt, ab 1783 meist zusammen mit einer eingeprägten Jahreszahl. Bis 1800 ist sie zweistellig, danach dreistellig von 800 bis 864. Ein Bindenschild in Aufglasurfarbe spricht für eine spätere Arbeit im Wiener Stil.

Was bedeutet ein Strich durch die Marke?

Ein eingeschliffener Strich durch die Marke kennzeichnet Ware zweiter oder dritter Wahl, etwa bei Meissen, Augarten oder Royal Copenhagen. Solche Stücke wurden mit kleinen Fehlern verkauft und werden niedriger bewertet.

Sind große Speiseservice noch gefragt?

Große Speiseservice des 20. Jahrhunderts haben heute einen kleineren Markt als früher. Gefragt bleiben Service bekannter Manufakturen mit gesuchten Dekoren sowie einzelne Teile zur Ergänzung. Eine Liste mit Anzahl und Art der Teile hilft bei der Einschätzung.

Kaufen Sie auch beschädigtes Porzellan?

Bei seltenen Stücken, alten Manufakturarbeiten und gesuchten Figuren ja, auch mit Schäden oder alten Restaurierungen. Bei Gebrauchsporzellan mindern Chips und Risse den Wert so stark, dass meist nur unbeschädigte Teile in Frage kommen.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.