Sammeltassen
Einzelne Zier- und Sammeltassen mit Untertasse und Teller, vom späten 19. Jahrhundert bis in die 1960er-Jahre.
Die Sammeltasse setzt die Biedermeiertradition der bemalten Einzeltasse fort. Ab dem späten 19. Jahrhundert fertigten Rosenthal, Hutschenreuther, Fraureuth, Augarten, böhmische Fabriken und zahlreiche Thüringer Betriebe Tassen mit Untertasse und oft einem Kuchenteller, die nicht zum Gebrauch, sondern zum Aufstellen in der Vitrine gedacht waren. Typisch sind Blumenmalerei, Goldränder, Kobaltfonds, Reliefs und durchbrochene Ränder. In vielen Wiener Haushalten wurden Sammeltassen zu Geburtstagen und Festtagen verschenkt und füllen ganze Vitrinen. Oft tragen sie Widmungen oder Monogramme.
Sammeltassen sind häufig und werden vor allem nach Hersteller, Malerei und Zustand bewertet. Handgemalte Tassen bekannter Manufakturen, Art-déco-Tassen und Stücke mit feiner Vergoldung sind gefragter als Umdruckware. Abgeriebene Goldränder, Chips und fehlende Teller mindern. Größere Sammlungen werden gemeinsam angesehen, gesuchte Einzelstücke getrennt eingestuft. Unter vielen einfachen Tassen finden sich oft einzelne Biedermeiertassen oder Stücke aus Alt-Wien. Fotos der Böden mit Marken helfen bei der Sortierung.
Woran man es erkennt
- Tasse, Untertasse und Teller
- Handmalerei gegen Umdruck
- Ganze Vitrinen
- Versteckte Biedermeiertassen
Sammeltassen verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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