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Antiquitäten Wien

Dosen, Miniaturen & Objets de vertu im 2. Bezirk, 1020 Wien

Porzellandosen und Vitrinenobjekte aus der Leopoldstadt verkaufen

Augartenporzellan, Andenken an die Weltausstellung 1873 und Judaica aus Silber: Leopoldstädter Vitrinen zeigen die Geschichte der Insel zwischen Donaukanal und Donau.

Zwischen Karmelitermarkt und Praterstern, in den großbürgerlichen Straßentrakten der Praterstraße und den Hofwohnungen dahinter, haben Familien oft über Jahrzehnte Kleinkunst gesammelt. Typisch sind Bonbonnieren und Dosen aus Augartenporzellan, Andenken an Prater und Weltausstellung, japanische Lackdosen, Puderdosen der 1950er-Jahre. In Familien mit jüdischer Geschichte finden sich Besamimbüchsen, Etrogdosen und Kidduschbecher aus Silber. Neubauwohnungen am Nordbahnhof bringen eher Designobjekte und Erbstücke mit.

Seit 1923 arbeitet die Porzellanmanufaktur Augarten im Augartenpalais; ihr Porzellanmuseum zeigt Wiener Porzellan des 18. Jahrhunderts und dient Sammlern als Referenz für Marken. 1873 zeigte sich Japan im Prater zum ersten Mal offiziell auf einer Weltausstellung; Lackarbeiten gelangten damals in Wiener Sammlungen. Im Saal des Dianabads erklang 1867 erstmals „An der schönen blauen Donau“; das Bad wurde 1913–1917 neu gebaut.

Judaica kaufen wir erst, wenn die Herkunft geklärt ist; viele Leopoldstädter Familien wurden nach 1938 enteignet. Netsuke und Schnitzereien aus Elfenbein brauchen Nachweise nach VO (EU) 2021/2280. Porzellandosen bitte nicht abwaschen, Goldränder reiben sich leicht ab. Im Altbau ohne Lift packen wir empfindliche Stücke schon in der Wohnung einzeln ein und tragen sie selbst hinunter.

Was in Leopoldstadt häufig auftaucht

  • Bonbonnieren und Dosen aus Augartenporzellan – Manufaktur im Augartenpalais seit 1923.
  • Japanische Lackdosen und Netsuke – Japans Auftritt auf der Weltausstellung 1873 im Prater; Elfenbein nur mit Nachweis.
  • Besamimbüchsen, Etrogdosen und Kidduschbecher – jüdische Familiengeschichte; Herkunft wird vor dem Ankauf geklärt.
  • Andenkendosen und Souvenirs vom Prater – Weltausstellung und Wurstelprater.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 2. Bezirk.

Fragen zu Dosen, Miniaturen & Objets de vertu

Ist mein Fabergé-Stück echt?

Fabergé gehört zu den meistgefälschten Namen. Echtheit zeigen Punzen, Arbeitsmeister, Qualität von Email und Steinschnitt und eine nachvollziehbare Herkunft. Wir prüfen das am Objekt und sagen Ihnen offen, wenn ein Stück eine spätere Nachahmung ist.

Kaufen Sie Dosen und Fächer aus Schildpatt?

Nur mit artenschutzrechtlichen Nachweisen, da die Karettschildkröte in CITES-Anhang I steht. Vieles, was nach Schildpatt aussieht, ist Horn oder Celluloid; das prüfen wir vorab.

Soll ich Silberdosen vor dem Verkauf polieren?

Bitte nicht. Polieren verwischt Punzen und Ziselierung und entfernt die Patina in den Vertiefungen. Leichte Anlaufspuren stören die Bewertung nicht.

Wie fotografiere ich kleine Objekte richtig?

Vor neutralem Hintergrund bei Tageslicht, nah und scharf, mit Gesamtansicht, Deckelinnenseite, Boden und allen Punzen. Ein Lineal im Bild zeigt die Größe. Etuis und Kästchen bitte mitfotografieren.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.