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Wiener Porzellanmanufaktur Augarten im 2. Bezirk, 1020 Wien

Porzellanmanufaktur Augarten: Porzellan aus dem Schloss Augarten

Seit 1923 wird im Schloss Augarten Porzellan gedreht, gegossen und von Hand bemalt; das Porzellanmuseum dort zeigt Marken und Modelle.

Den Augarten öffnete Joseph II. 1775 für die Allgemeinheit; Isidore Canevale gestaltete das Eingangsportal. Im Schloss Augarten nahm 1923 die Wiener Porzellanmanufaktur Augarten die Arbeit auf, knapp sechzig Jahre nach der Schließung der kaiserlichen Manufaktur in der Rossau. Sie übernahm den Bindenschild als Marke, knüpfte an Formen und Dekore des 18. und 19. Jahrhunderts an und arbeitete mit Künstlern der Wiener Moderne. Verkaufsraum und Porzellanmuseum dienen Sammlern als Referenz; im Park stehen die beiden Flaktürme von 1944/45.

Augarten-Porzellan trägt den blauen Bindenschild unter der Glasur, bekrönt; die alte Manufaktur von 1718–1864 verwendete den Schild ohne Krone und ab 1784 eingeprägte Jahreszahlen. Gefragt sind Mokka- und Kaffeeservice, Figuren wie die Lipizzaner und Dekore wie die Wiener Rose; Malernummer, Modellnummer und Sortierungszeichen am Boden helfen bei der Einordnung. Leopoldstädter Familien bekamen Augarten oft geschenkt; ganze Service bewerten wir nach Teilezahl und Zustand, beschädigte Stücke getrennt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.