Japonismus im 2. Bezirk, 1020 Wien
Japonismus in der Leopoldstadt: Japans Pavillon im Prater 1873
Auf der Weltausstellung 1873 zeigte Japan im Prater erstmals offiziell einen großen Pavillon mit Garten – ein Ausgangspunkt der Wiener Japan-Mode.
Als Japan 1873 im Prater erstmals offiziell an einer Weltausstellung teilnahm, errichtete es einen großen Pavillon mit Garten. Besucher sahen Lackarbeiten, Porzellan, Bronzen und Textilien, viele zum ersten Mal; das Museum für Kunst und Industrie sicherte sich Stücke daraus. Wo der Pavillon stand, erinnert heute nichts mehr daran, das Pratermuseum dokumentiert die Geschichte des Areals. Die Ausstellung fiel in die Wachstumsjahre des Bezirks, als an Praterstraße und Taborstraße großbürgerliche Zinshäuser entstanden.
Japonismus aus Leopoldstädter Haushalten zeigt sich in Ansichtskarten und Fotografien der Weltausstellung, in japanischen Fächern, Lackdosen und Porzellan, die als Andenken nach Wien kamen, und in europäischer Keramik und Grafik mit japanischen Motiven. Bei Andenken der Ausstellungsjahre achten wir auf zeitgenössische Etiketten und Verpackungen. Japanisches Exportporzellan der 1870er-Jahre unterscheidet sich von späterer Massenware durch feinere Malerei und Signaturen in Kartuschen. Verwandte Objekte des Jugendstils übernehmen wir ebenfalls.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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