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Lampen, Luster & Leuchter im 2. Bezirk, 1020 Wien

Gaskronen, Messingluster und Leuchter aus der Leopoldstadt

Gründerzeitliche Straßentrakte an der Praterstraße, Zimmer-Küche-Kabinett-Wohnungen im Volkertviertel und die Wohnhausanlage von Carl Auböck in der Vorgartenstraße.

Als Praterstraße und Taborstraße zwischen 1880 und 1910 ausgebaut wurden, kamen in die Straßentrakte Messingluster und Gaskronen, später auf elektrisches Licht umgerüstet. Hinten im Hof, wo Zimmer, Küche und Kabinett die Regel waren, dienten Petroleumlampen, Hängelampen mit Zugvorrichtung und Wandlampen aus Blech. Altmieter im Karmeliterviertel bewahren solche Stücke neben Deckenschalen der 1950er-Jahre. Junge Haushalte in den Neubauquartieren rund um den früheren Nordbahnhof besitzen eher Designleuchten, etwa italienische Stehleuchten.

Für die Weltausstellung 1873 im Prater, die Carl von Hasenauer als Chefarchitekt leitete, zeigten Wiener Firmen Beleuchtungskörper aus Bronze und Glas. Das 1967 abgebrochene Dianabad hatte Otto Prutscher 1913–1917 eingerichtet; von Carl Auböck III stammt die Wohnhausanlage an der Vorgartenstraße aus den Jahren 1959–1962. Die jüdische Prägung des Bezirks zeigt sich in Chanukkaleuchtern und Sabbatleuchtern aus Silber und Messing, die rund um Taborstraße und Karmelitermarkt in Familien weitergegeben wurden.

Bei Chanukka- und Sabbatleuchtern steht die Herkunftsklärung vor dem Angebot, vor allem wenn sie nach 1938 den Besitzer wechselten. Silberne Leuchter fotografieren Sie am besten mit Blick auf die Punzen am Fuß. Gaskronen und Hängelampen aus Zinshäusern ohne Lift tragen wir zerlegt über die Stiege. Die kostenlose Besichtigung umfasst auf Wunsch auch Dachboden und Kellerabteil.

Was in Leopoldstadt häufig auftaucht

  • Messingluster und Gaskronen der Gründerzeit – Straßentrakte an Praterstraße und Taborstraße
  • Chanukka- und Sabbatleuchter – jüdische Familiengeschichte des Bezirks; Herkunft wird geklärt
  • Petroleum- und Hängelampen – Hofwohnungen mit Zimmer, Küche und Kabinett
  • Designleuchten des 20. Jahrhunderts – Haushalte in Nordbahnviertel und Viertel Zwei

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 2. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

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Epochen & Stile

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Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Lampen, Luster & Leuchter

Ist meine Tiffany-Lampe echt?

Die meisten Bleiglaslampen im Tiffany-Stil sind spätere Arbeiten. Originale von Tiffany Studios haben eine Prägung am Schirmrand und am Fuß und eine typische Glasqualität. Auch gute Nachahmungen haben einen Markt.

Kaufen Sie auch Kerzenleuchter aus Silber?

Ja. Silberleuchter werden nach Punze, Hersteller, Stil und Gewicht bewertet. Gefüllte Leuchter enthalten Füllmasse, die vom Silbergewicht abgezogen wird.

Kaufen Sie Luster, die noch an der Decke hängen?

Ja. Wir besichtigen den Luster vor Ort und bauen ihn nach dem Ankauf auf Wunsch fachgerecht ab. Bitte nehmen Sie große Luster nicht selbst herunter.

Woran erkenne ich einen Lobmeyr-Luster?

Lobmeyr-Luster tragen selten eine Marke. Hinweise sind die Qualität des Kristalls, die Konstruktion, typische Modelle wie die sternförmigen Luster und Vergleichsstücke aus Katalogen. Wir prüfen das bei der Besichtigung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.