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Antiquitäten Wien

Chinoiserie im 2. Bezirk, 1020 Wien

Chinoiserie im Augarten: Du-Paquier-Porzellan in der Leopoldstadt

Das Porzellanmuseum im Augarten zeigt Wiener Porzellan der Du-Paquier-Zeit, dessen frühe Dekore ostasiatischen Vorbildern folgen.

Claudius Innocentius du Paquier gründete 1718 die zweite europäische Porzellanmanufaktur nach Meißen; sie arbeitete in der Porzellangasse am Alsergrund. Das Porzellanmuseum im Augartenpalais zeigt Stücke dieser frühen Phase mit Chinesenfiguren, Blumen nach ostasiatischen Vorlagen und Laub- und Bandelwerk. Seit 1923 produziert die Porzellanmanufaktur Augarten im Palais selbst. Den Park hatte Joseph II. 1775 für die Allgemeinheit geöffnet, Isidore Canevale entwarf das Portal; zwischen Karmeliterviertel und Augarten wohnen bis heute Familien, die Augarten-Porzellan als Geschenk erhielten.

Du-Paquier-Porzellan ist in der Regel ungemarkt; das Bindenschild kam erst nach der Übernahme der Manufaktur durch den Staat 1744 in Gebrauch. Bestimmt wird es über Scherben, Glasur, Form und Malerei, was den Vergleich mit Museumsstücken voraussetzt. Häufiger sind im Handel Chinoiserien des 19. und 20. Jahrhunderts aus Wien, Meißen oder Augarten, die wir ebenso bewerten wie Lackarbeiten und Fächer. Der Verkaufsraum der Manufaktur Augarten dient Sammlern als Referenz für Marken und Modellnummern.

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.