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Briefmarken im 15. Bezirk, 1150 Wien

Briefmarken verkaufen in Rudolfsheim-Fünfhaus – Westbahnhof seit 1858

Fünfhaus, Sechshaus und Rudolfsheim hatten vor 1892 eigene Postämter, der Westbahnhof eigene Bahnpost: Stempelsammler kennen den 15. Bezirk aus beiden Richtungen.

Kleine Altbauwohnungen, lange mit einem hohen Anteil an Substandard, und Altmieter mit fünfzig oder siebzig Jahren Wohndauer prägen den Bestand. Briefmarken liegen hier in Zigarrenkisten, Einsteckbüchern und Kuverts, zwischen Fotoalben und Dokumenten. Typisch sind Alben der Ersten und Zweiten Republik, Abo-Lieferungen, Postkarten und Briefe von Verwandten, die über den Westbahnhof kamen oder gingen. In Kellerabteilen stehen manchmal Koffer mit Korrespondenz aus mehreren Jahrzehnten.

Die Westbahn nach Linz eröffnete 1858, der Westbahnhof wurde nach Kriegsschäden 1949–1952 neu gebaut; Bahnhofs- und Bahnpoststempel dieser Strecke sind ein eigenes Gebiet. Reindorf, Rustendorf und Braunhirschengrund schlossen sich 1863 zur Gemeinde Rudolfsheim zusammen, benannt nach Kronprinz Rudolf, 1892 kamen die Vororte zu Wien; Fünfhaus und Sechshaus bildeten bis 1938 den 15., Rudolfsheim den 14. Bezirk. Briefe mit diesen Ortsnamen im Stempel sammeln Vorortphilatelisten.

Zigarrenkisten bitte ungeleert lassen; was lose aussieht, kann ein Brief mit seltenem Stempel sein. Für die Ersteinschätzung fotografieren Sie den Kisteninhalt ausgebreitet auf dem Tisch. Wo das Zinshaus keinen Lift hat, sichten wir oben in der Wohnung. Wird ein Dachboden für einen Ausbau geräumt, sehen wir die Kisten vorher durch; die Räumung übernimmt auf Wunsch unsere Wiener Schwesterseite.

Was in Rudolfsheim-Fünfhaus häufig auftaucht

  • Bahnhofs- und Bahnpoststempel der Westbahn – Westbahnhof seit 1858.
  • Briefe mit Ortsstempeln von Fünfhaus, Sechshaus und Rudolfsheim – Vororte vor 1892.
  • Zigarrenkisten mit Briefen und Einsteckbücher – Altmieterhaushalte mit langer Wohndauer.

Mit Bezug zu Rudolfsheim-Fünfhaus

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 15. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 15. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

1

Epochen & Stile

6

Fragen zu Briefmarken

Kaufen Sie auch Abo-Lieferungen der Post?

Ja. Postfrische Jahrgänge der Zweiten Republik werden meist knapp unter oder nahe dem Nennwert gehandelt, weil sie in großen Mengen vorhanden sind. Ältere Jahrgänge und vollständige Reihen bewerten wir einzeln.

Welche österreichischen Marken sind besonders gesucht?

Gesucht sind unter anderem die erste Ausgabe 1850 in guter Erhaltung, die Zeitungsmarken mit Merkurkopf, die hohen Werte der Jubiläumsausgabe 1908, die WIPA-Marke von 1933, die Renner-Blocks von 1946 und Flugpostmarken der frühen 1950er-Jahre.

Wie sollte ich eine Sammlung bis zur Besichtigung aufbewahren?

Trocken, kühl und flach liegend, nicht im feuchten Keller oder auf einem heißen Dachboden. Alben nicht aufeinanderpressen, lose Marken nicht in Plastikbeutel stecken.

Kaufen Sie Sammlungen aus anderen Ländern?

Ja. Deutschland, Schweiz, Liechtenstein, Vatikan, die Nachfolgestaaten der Monarchie und Übersee werden ebenso gesammelt. Wir bewerten jedes Gebiet nach seinem eigenen Markt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.