Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst im 15. Bezirk, 1150 Wien

Kupfer, Email und Eisengerät aus Rudolfsheim-Fünfhaus

Werkstatttrakte in den Höfen von Sechshaus und Reindorf, Altmieterwohnungen und Kellerabteile: Hier liegt Metall aus Werkstätten und Küchen mehrerer Generationen.

Kleine Gründerzeitwohnungen prägen den Bezirk, viele saniert, daneben Gemeindebauten und Höfe mit alten Werkstatttrakten. Altmieter haben über Jahrzehnte gesammelt: Kupferkessel und Wärmpfannen, Emailgeschirr, Mörser, Bügeleisen, Kaffeemühlen mit Messingtrichter, Christbaumständer aus Gusseisen. In den Höfen blieben Werkbänke, Schraubstöcke und Schlösser zurück. Im Kellerabteil stehen Messingleuchter neben Geschirrkisten, und mancher Koffer enthält Werkzeug, das seit dem letzten Umzug niemand mehr angerührt hat.

In Sechshaus und Reindorf zeugen Werkstatttrakte in den Höfen von der Kleinindustrie, die im 19. Jahrhundert die Vororte vor dem Linienwall prägte; Metallgerät und Werkzeug aus solchen Betrieben blieben oft in den Kellern. Rathausarchitekt Friedrich von Schmidt plante die Kirche Maria vom Siege, gebaut 1868–1875. Die Westbahn von 1858 machte den Bezirk zum Verkehrsknoten, Kronprinz Rudolf gab Rudolfsheim seinen Namen.

Emailgeschirr und Kupfer mit Herstellermarke haben Sammlerwert, angeschlagene Stellen mindern ihn, machen ein Stück aber nicht wertlos. Bitte nicht entkalken oder polieren. Für Kellerabteile brauchen wir den Schlüssel, schwere Werkbänke bauen wir selbst ab. Ist die Verlassenschaft noch nicht eingeantwortet, richten wir den Termin nach den Erben. Fotos genügen für die Ersteinschätzung.

Was in Rudolfsheim-Fünfhaus häufig auftaucht

  • Kupferkessel, Emailgeschirr und Kaffeemühlen – Küchen von Altmieterhaushalten.
  • Werkbänke, Schraubstöcke und Schlösser – Gewerbehöfe in Sechshaus und Reindorf.
  • Christbaumständer aus Gusseisen und Messingleuchter – Kellerbestände in Gründerzeithäusern.

Mit Bezug zu Rudolfsheim-Fünfhaus

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 15. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 15. Bezirk.

Künstler

16

Manufakturen & Marken

17

Epochen & Stile

22

Materialien, Techniken & Punzen

24

Fragen zu Zinn, Kupfer, Messing & Eisenkunst

Hat altes Zinn noch einen Wert?

Gemarktes Zinn des 17. bis 19. Jahrhunderts, Zunftkannen, Edelzinn und Jugendstilzinn sind gesucht. Zinnteller und Krüge aus Souvenirproduktion des 20. Jahrhunderts haben dagegen meist nur geringen Wert. Fotos der Marken ermöglichen eine schnelle Unterscheidung.

Soll ich Messing und Kupfer vor dem Verkauf putzen?

Bitte nicht. Die Patina gehört zum Objekt, und Putzmittel hinterlassen Schlieren, Kratzer und abgeriebene Details. Sammler bevorzugen ungeputzte Stücke.

Woran erkenne ich eine echte Hagenauer-Figur?

An der Qualität der Ausführung, der Proportion und der Patina zusammen mit der eingeschlagenen Marke wHw. Fälschungen sind häufig grober, leichter und mit einer nachträglich eingeschlagenen Marke versehen. Fotos von Marke, Unterseite und Gesamtansicht reichen für eine erste Einschätzung.

Kaufen Sie Kupferkochgeschirr?

Ja, besonders vollständige Sätze, große Fischkessel, Kasserollen mit Eisengriffen und Stücke mit Herstellerprägung. Zerbeultes Geschirr mit abgenutzter Verzinnung bewerten wir nach Zustand. Moderne Dekorware hat wenig Sammlerwert.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.