Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Klassische Fahrzeuge im 15. Bezirk, 1150 Wien

Mopeds, Motorräder und Ersatzteile aus Rudolfsheim-Fünfhaus

Hofwerkstätten in Sechshaus und Reindorf, Altmieter in Gründerzeithäusern, die Stadthalle von Roland Rainer: Hier liegen Mopeds, Motorräder und Werkstattinventar.

In Reindorfer und Sechshauser Höfen arbeiteten über Jahrzehnte Kleinbetriebe, darunter Autospengler, Motorradmechaniker und Fahrradhändler. Ihre Nachlässe enthalten Werkbänke, Werkzeug, Ersatzteile, Emailschilder und manchmal ganze Motorräder. In den kleinen Altbauwohnungen der Altmieter liegen Prospekte, Helme und Fotos, in den Kellerabteilen Puch-Mopeds und Fahrräder. Sanierte Häuser mit Tiefgaragen bringen gelegentlich Klassiker der 1970er- und 1980er-Jahre, deren Besitzer sie seit dem Kauf nicht mehr hergegeben haben.

Zwischen Gürtel und Schmelz ließ die gründerzeitliche Verbauung kaum Raum für Garagen; Fahrzeuge standen in Höfen und Werkstätten. Als Roland Rainer in den 1950er-Jahren die Stadthalle baute, fuhren in Wien die ersten Puch-Roller und Vespas. Der Westbahnhof, im Krieg beschädigt und Anfang der 1950er-Jahre neu errichtet, war Ausgangspunkt der Reisen nach Westen. Über die äußere Mariahilfer Straße rollte der Verkehr stadtauswärts Richtung Schönbrunn.

Werkstattnachlässe gehen wir bis zur letzten Kiste durch; Vergaser, Tachos und Typenschilder haben eigenen Wert. Ein Moped aus dem Kellerabteil bitte stehen lassen, bis wir es gesehen haben. In den engen Höfen von Sechshaus messen wir vorab, ob ein Motorrad durch die Durchfahrt passt. Ein Foto mit Rahmennummer reicht für die Ersteinschätzung.

Was in Rudolfsheim-Fünfhaus häufig auftaucht

  • Werkbänke, Werkzeug und Emailschilder – Hofwerkstätten in Sechshaus und Reindorf
  • Puch-Mopeds und Fahrräder – Kellerabteile der Altmieter
  • Klassiker der 1970er- und 1980er-Jahre – Tiefgaragen sanierter Häuser

Mit Bezug zu Rudolfsheim-Fünfhaus

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 15. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 15. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

14

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

4

Fragen zu Klassische Fahrzeuge

Sind Emailschilder oft Nachbauten?

Ja, Nachbauten sind sehr verbreitet. Echte Schilder sind schwer, mehrschichtig emailliert und zeigen Ausbrüche an den Befestigungslöchern und oft einen Herstellerstempel. Fotos von Vorder- und Rückseite und vom Rand helfen bei der Prüfung.

Das Fahrzeug stammt aus einer Verlassenschaft – was brauchen Sie?

Den Nachweis, dass Sie über das Fahrzeug verfügen dürfen, etwa den Einantwortungsbeschluss oder eine Bestätigung des Gerichtskommissärs, dazu die vorhandenen Fahrzeugpapiere. Steht das Verfahren noch aus, klären wir das Vorgehen gemeinsam.

Kaufen Sie Fahrzeuge ohne Papiere?

Nur wenn Eigentum und Herkunft nachvollziehbar sind, etwa durch Verlassenschaftsunterlagen, alte Kaufverträge oder Fotos aus Familienbesitz, und die Rahmennummer unverändert ist. Bei Mopeds, Fahrrädern und Teilen ist das häufiger möglich als bei Automobilen. Wir besprechen das im Einzelfall.

Mein Moped steht seit Jahrzehnten im Keller – lohnt sich das?

Oft ja. Puch-, KTM- und Lohner-Fahrzeuge und Vespas sind gesucht, auch nicht fahrbereit. Bitte starten Sie den Motor nicht, bevor er geprüft wurde, und entfernen Sie keine Teile.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.