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Klassische Fahrzeuge im 20. Bezirk, 1200 Wien

Lieferwagen, Mopeds und Emailschilder aus der Brigittenau

Speditionen und Lagerhäuser am Handelskai, Gemeindebauten mit Kellerabteilen, der Nordwestbahnhof als Frachtenbahnhof: Brigittenauer Bestände haben mit Transport zu tun.

Am Handelskai arbeiteten über Jahrzehnte Speditionen, Lagerhäuser und Hafenbetriebe mit eigenen Fahrzeugen; aus ihren Beständen stammen Lieferwagen, Emailschilder, Werkzeug und Firmenschriften. In den großen Gemeindebauten Winarskyhof, Otto-Haas-Hof und Friedrich-Engels-Platz-Hof stehen Puch-Mopeds, Fahrräder und Ersatzteile in Kellerabteilen, oft seit der letzten Ausfahrt vor Jahrzehnten. Gründerzeithäuser beim Hannovermarkt und am Wallensteinplatz haben Höfe mit Werkstätten, in denen Motorräder und Fahrräder repariert wurden.

Die Gründerzeit verbaute die Brigittenau bis 1914 mit Wohnvierteln, die Gemeinde baute nach 1919 auf den Freiflächen ihre Höfe. Am Nordwestbahnhof, nach dem Ende des Personenverkehrs ein reiner Güterbahnhof, fuhren Lastwagen und Lieferfahrzeuge ein und aus. Der Handelskai gab vielen Brigittenauern Arbeit, im Hafen, in Speichern und bei Frächtern. Der Millennium Tower und die Bürobauten am Donauufer stehen heute dort, wo früher Gewerbe- und Industriebauten den Uferstreifen prägten.

Ein Moped aus dem Kellerabteil bleibt bitte unberührt, bis wir es angesehen haben. Bei Werkstattnachlässen in den Höfen um den Hannovermarkt nehmen wir Werkbänke und Schränke vollständig auf. Emailschilder bitte so lassen, wie sie sind. Für Lieferwagen und Motorräder brauchen wir die Papiere, soweit vorhanden; erste Fotos schicken Sie per WhatsApp.

Was in Brigittenau häufig auftaucht

  • Lieferwagen und Firmenschriften – Speditionen und Lagerhäuser am Handelskai
  • Puch-Mopeds und Fahrräder – Kellerabteile der Gemeindebauten
  • Emailschilder und Werkzeug – Hofwerkstätten in Gründerzeithäusern

Mit Bezug zu Brigittenau

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 20. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 20. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

14

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

4

Fragen zu Klassische Fahrzeuge

Was passiert mit der Zulassung?

Ein noch zugelassenes Fahrzeug muss vor der Übergabe abgemeldet werden; die Kennzeichentafeln geben Sie bei der Zulassungsstelle ab. Ist das Fahrzeug längst abgemeldet, genügen die vorhandenen Papiere.

Kaufen Sie Ersatzteile und Werkstattbestände?

Ja, Motoren, Vergaser, Elektrik, Karosserieteile, neue Originalteile in Verpackung und ganze Lagerbestände aufgelassener Werkstätten und Händler. Werkstatthandbücher und Ersatzteilkataloge bewerten wir mit.

Sind Emailschilder oft Nachbauten?

Ja, Nachbauten sind sehr verbreitet. Echte Schilder sind schwer, mehrschichtig emailliert und zeigen Ausbrüche an den Befestigungslöchern und oft einen Herstellerstempel. Fotos von Vorder- und Rückseite und vom Rand helfen bei der Prüfung.

Das Fahrzeug stammt aus einer Verlassenschaft – was brauchen Sie?

Den Nachweis, dass Sie über das Fahrzeug verfügen dürfen, etwa den Einantwortungsbeschluss oder eine Bestätigung des Gerichtskommissärs, dazu die vorhandenen Fahrzeugpapiere. Steht das Verfahren noch aus, klären wir das Vorgehen gemeinsam.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.