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Klassische Fahrzeuge

Motorräder der Vorkriegszeit

Motorräder aus der Zeit bis 1945, vom Puch-Doppelkolbenmotorrad über die BMW R 32 bis zu DKW, NSU und Jawa.

Puch in Graz baute ab 1903 Motorräder und ab 1923 Maschinen mit Doppelkolbenmotor nach Konstruktion von Giovanni Marcellino, bei dem zwei Kolben einen gemeinsamen Brennraum teilen; Puch-Doppelkolbenmotorräder gewannen zahlreiche Rennen. BMW stellte 1923 mit der R 32 sein erstes Motorrad vor, mit Boxermotor und Kardanantrieb, ein Konzept, das BMW bis heute pflegt. DKW in Zschopau war Ende der 1920er-Jahre der größte Motorradhersteller der Welt, Jawa in Prag baute ab 1929 Motorräder. In Österreich fuhren zudem NSU, Zündapp, Indian und englische Marken.

Den Wert bestimmen Hersteller, Modell, Baujahr, Originalität, Vollständigkeit und Papiere. Puch-Doppelkolbenmaschinen, frühe BMW, Rennmaschinen und Gespanne mit Beiwagen sind gesucht. Fehlende Originalteile wie Tank, Vergaser, Lampe und Sattel sind schwer zu ersetzen und mindern den Wert. Wir prüfen Rahmen- und Motornummer und Papiere bei der Besichtigung. Auch Teilkonvolute und zerlegte Maschinen in Kisten haben Wert, wenn die Teile zusammengehören. Fotos von Motor, Rahmennummer und Tank genügen für den Anfang.

Woran man es erkennt

  • Puch-Doppelkolbenmotorräder
  • BMW R 32 und frühe Boxer
  • DKW-Motorräder
  • Jawa- und NSU-Maschinen
  • Gespanne mit Beiwagen
  • Zerlegte Maschinen in Kisten

Hersteller

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.