1946 stellte Piaggio die Vespa vor, entworfen vom Flugzeugingenieur Corradino D'Ascanio, mit selbsttragender Stahlblechkarosserie und einseitig gelagerten Rädern; ein Jahr später folgte Innocenti mit der Lambretta. In Österreich baute Puch ab den frühen 1950er-Jahren Roller wie den RL 125 und den SR 150, die Wiener Lohner-Werke die Roller L 98 und L 125 und später die Sissy, KTM in Mattighofen den Ponny. Deutsche Hersteller wie Heinkel, Zündapp mit der Bella und NSU mit der Prima ergänzten das Angebot. Roller waren in den 1950er-Jahren das Fahrzeug junger Paare.
Für die Bewertung zählen Hersteller, Modell, Baujahr, Originalität und Zustand. Frühe Vespas mit Scheinwerfer am Kotflügel, Sportmodelle wie die GS und die SS 180, Lambretta-Modelle der Li-Reihe und TV und österreichische Roller von Puch und Lohner sind gesucht. Rost an Boden und Karosserie, Unfallschäden und nicht originale Lackierungen mindern den Wert. Die Rahmennummer mit Modellpräfix erlaubt eine genaue Zuordnung. Originales Zubehör wie Reserverad, Gepäckträger und Windschutz bewerten wir mit.
Woran man es erkennt
- Frühe Vespa mit Kotflügelscheinwerfer
- Vespa GS und SS 180
- Lambretta Li und TV
- Puch RL 125 und SR 150
- Lohner L 98, L 125 und Sissy
- KTM Ponny
Hersteller
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