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Klassische Fahrzeuge im 16. Bezirk, 1160 Wien

Emailschilder und Mopeds aus Ottakring

Die Ottakringer Brauerei hinterließ Emailschilder und Werbetafeln, das Brunnenviertel Mopeds in Kellerabteilen, der Wilhelminenberg Garagen mit Oldtimern.

Ottakring war Arbeiter- und Gewerbebezirk mit Brauerei, Tabak- und Metallbetrieben und zahlreichen Werkstätten; aus ihnen stammen Emailschilder, Werkzeug und Werkstattinventar. In den kleinen Gründerzeitwohnungen um Brunnenmarkt und Thaliastraße liegen Puch-Mopeds und Fahrräder in Kellerabteilen, im Sandleitenhof Ersatzteile und Helme. Einfamilienhäuser am Wilhelminenberg und im Liebhartstal haben Garagen mit Oldtimern, Motorrädern und Kleinwagen; Winzerhäuser bewahren Traktoren und Einachser aus der Zeit, als dort noch mehr Wein gebaut wurde.

Die gründerzeitliche Blockrandbebauung im Brunnenviertel entstand mit den Fabriken des Bezirks. Wie alle großen Brauereien lieferte auch die Ottakringer ihr Bier lange mit Pferdefuhrwerken, später mit Lastwagen aus; Emailschilder, Bierkrüge und Plakate der Brauerei an der Ottakringer Straße sind gesuchte Sammelstücke. Am Sandleitenhof, wo rund anderthalbtausend Wohnungen um Plätze gruppiert sind, wohnten Facharbeiter, deren Werkzeugkisten und Motorradteile im Keller blieben. Am Wilhelminenberg entstanden Einfamilienhäuser mit eigener Garage.

Ein Emailschild bitte weder putzen noch ausbessern, Abplatzungen gehören zu seiner Geschichte. Fotografieren Sie Mopeds aus dem Keller mit Rahmennummer und Typenschild. Bei Häusern am Wilhelminenberg gehören Garage und Werkstatt zum Termin, rund um den Brunnenmarkt richten wir uns nach den Markttagen. Für Sie kostet die Besichtigung nichts, und abgeholt wird auf Wunsch.

Was in Ottakring häufig auftaucht

  • Emailschilder und Werbetafeln – Ottakringer Brauerei und Gewerbebetriebe
  • Puch-Mopeds und Fahrräder – Kellerabteile im Brunnenviertel
  • Oldtimer und Motorräder – Garagen am Wilhelminenberg

Mit Bezug zu Ottakring

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 16. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 16. Bezirk.

Künstler

1

Manufakturen & Marken

14

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

4

Fragen zu Klassische Fahrzeuge

Kaufen Sie Ersatzteile und Werkstattbestände?

Ja, Motoren, Vergaser, Elektrik, Karosserieteile, neue Originalteile in Verpackung und ganze Lagerbestände aufgelassener Werkstätten und Händler. Werkstatthandbücher und Ersatzteilkataloge bewerten wir mit.

Sind Emailschilder oft Nachbauten?

Ja, Nachbauten sind sehr verbreitet. Echte Schilder sind schwer, mehrschichtig emailliert und zeigen Ausbrüche an den Befestigungslöchern und oft einen Herstellerstempel. Fotos von Vorder- und Rückseite und vom Rand helfen bei der Prüfung.

Das Fahrzeug stammt aus einer Verlassenschaft – was brauchen Sie?

Den Nachweis, dass Sie über das Fahrzeug verfügen dürfen, etwa den Einantwortungsbeschluss oder eine Bestätigung des Gerichtskommissärs, dazu die vorhandenen Fahrzeugpapiere. Steht das Verfahren noch aus, klären wir das Vorgehen gemeinsam.

Kaufen Sie Fahrzeuge ohne Papiere?

Nur wenn Eigentum und Herkunft nachvollziehbar sind, etwa durch Verlassenschaftsunterlagen, alte Kaufverträge oder Fotos aus Familienbesitz, und die Rahmennummer unverändert ist. Bei Mopeds, Fahrrädern und Teilen ist das häufiger möglich als bei Automobilen. Wir besprechen das im Einzelfall.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.