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Ikonen & sakrale Kunst im 22. Bezirk, 1220 Wien

Sakrale Kunst aus der Donaustadt: Dorfkirchen, Papstkreuz und Ikonen

Das Papstkreuz im Donaupark erinnert an 1983, die Dorfkirchen von Aspern, Essling und Kagran an die ländliche Vergangenheit: Sakrales kommt hier aus Bauernhof und Diplomatenhaushalt.

In den Bauernhöfen der alten Straßendörfer Breitenlee, Süßenbrunn und Essling gehörten Kruzifix, Hinterglasbild und Hausaltar zur Stube; manches davon steht nach Generationen noch auf dem Dachboden. Haushalte von Bediensteten der UNO-City bringen dagegen Ikonen aus Russland, Griechenland, Äthiopien oder vom Balkan mit, erworben an früheren Dienstorten. Andenken an den Papstbesuch von 1983 – Medaillen, Rosenkränze, Bilder – finden sich in Familien der Großwohnanlagen von Kagran.

Im Donaupark erinnert das Papstkreuz an den Besuch Johannes Pauls II. im Jahr 1983. Vor der Asperner Pfarrkirche wacht seit 1858 Anton Dominik Fernkorns Löwe über den Kirchhof, um den im Mai 1809 erbittert gekämpft wurde; auch Essling und Kagran haben Dorfkirchen aus Barock und Biedermeier. In der Lobau liegt der Franzosenfriedhof, ein Erinnerungsort an die Toten jenes Feldzugs, der die Gegend links der Donau für Wochen zum Kriegsschauplatz machte.

Ikonen, die Bedienstete internationaler Organisationen mitgebracht haben, kaufen wir mit Rechnung und gegebenenfalls Ausfuhrgenehmigung des Herkunftslandes; neuere Kopien erkennen wir an Malgrund und Rückseite. Kreuze und Medaillen, die als Bodenfunde vom Schlachtfeld 1809 stammen, unterliegen dem Denkmalschutzgesetz und kommen für einen Ankauf nicht in Frage. Bei der kostenlosen Besichtigung in Essling oder Breitenlee sehen wir Stube, Dachboden und Nebengebäude durch.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Hausaltäre, Kruzifixe und Hinterglasbilder – Bauernhöfe in Breitenlee, Süßenbrunn und Essling
  • Ikonen aus Russland, Griechenland und Äthiopien – Haushalte im Umfeld der UNO-City; Ausfuhr und Herkunft werden geprüft
  • Andenken an den Papstbesuch 1983 – Medaillen und Rosenkränze aus Familien in Kagran

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

35

Epochen & Stile

12

Materialien, Techniken & Punzen

14

Fragen zu Ikonen & sakrale Kunst

Kaufen Sie auch neu gemalte Ikonen?

Zeitgenössische Ikonen aus Griechenland, Russland oder Rumänien haben meist einen kleinen Markt. Wir sehen sie uns an, vor allem wenn sie signiert sind oder in einem größeren Bestand mitkommen.

Wie alt ist meine Ikone?

Von vorn lässt sich das selten sagen, weil Ikonen über Jahrhunderte in gleichen Formen gemalt wurden. Aussagekräftiger sind Rückseite, Holz, Querleisten, Kreidegrund und Inschriften. Schicken Sie uns deshalb immer auch ein Foto der Rückseite.

Ist eine Ikone mit Silberoklad mehr wert?

Oft ja, aber nicht immer aus demselben Grund. Bei gedruckten Ikonen trägt der Oklad häufig den größeren Teil des Werts, bei gemalten Ikonen ergänzen sich Malerei und Silber. Oklad und Ikone sollten in jedem Fall zusammenbleiben.

Kaufen Sie Objekte aus Kirchen oder Kapellen?

Nur wenn der rechtmäßige Erwerb belegt ist, etwa durch eine Bestätigung der Pfarre, Erbunterlagen oder alte Kaufbelege. Ohne solche Nachweise übernehmen wir kein Kirchengut. Wir sehen uns die Unterlagen gern vorab an.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.