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Gemälde des 19. Jahrhunderts im 22. Bezirk, 1220 Wien

Gemälde des 19. Jahrhunderts aus der Donaustadt: Aspern und Essling

Schlachtenbilder zu Aspern 1809, bäuerliche Porträts aus den Straßendörfern und Bilder aus Siedlungshäusern – Gemälde des 19. Jahrhunderts aus dem 22. Bezirk.

Die Donaustadt war bis ins 20. Jahrhundert ein Gebiet der Landwirtschaft, Gärtnereien und Fischerei. In den Straßendörfern Aspern, Essling, Breitenlee und Süßenbrunn stehen giebelständige Bauernhäuser, aus deren Besitz Heiligenbilder, Porträts und Andachtsbilder des 19. Jahrhunderts stammen können. Kaisermühlen und Kagran haben Gemeindebauten und Großwohnanlagen, die Siedlungen im Osten Einfamilienhäuser, nach dem Krieg in Eigenregie errichtet; dorthin kamen Bilder als Erbstücke aus anderen Bezirken und Herkunftsorten.

Zwei Tage im Mai 1809, der 21. und 22., brachten den Krieg nach Aspern und Essling, und um Kirchhof und Schüttkasten wurde erbittert gerungen. Für die Historienmalerei war das ein dankbarer Stoff: Johann Peter Krafft malte Erzherzog Carl mit seinem Stab bei Aspern. Vor der Asperner Kirche ruht seit 1858 der Löwe von Anton Dominik Fernkorn. Das Museum Aspern-Essling 1809 im Schüttkasten dient als Vergleich für Darstellungen dieser Tage in Öl und Grafik.

Löst man ein Haus in Essling oder Breitenlee auf, gehören Keller, Dachboden, Garage und Garten dazu; Bilder hängen oft im Stiegenhaus oder lagern unter dem Dach. Bei Schlachten- und Soldatenbildern unterscheiden wir Originale von Reproduktionsdrucken, die als Wandschmuck verbreitet waren. Militaria aus Bodenfunden unterliegen dem Denkmalschutzgesetz und werden gesondert behandelt. Fotos vorab, die Besichtigung ist kostenlos.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Schlachten- und Soldatenbilder zu Aspern und Essling 1809 – Ortsgeschichte; Originale werden von Reproduktionen unterschieden.
  • Heiligenbilder und bäuerliche Porträts – Bauernhöfe der alten Straßendörfer.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

151

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

17

Materialien, Techniken & Punzen

7

Fragen zu Gemälde des 19. Jahrhunderts

Lohnt sich eine Restaurierung vor dem Verkauf?

In der Regel nicht. Die Kosten schlagen sich selten vollständig im Ergebnis nieder, und eine ungeeignete Reinigung kann Lasuren beschädigen. Bewertet wird das Bild im vorhandenen Zustand.

Was bedeuten Etiketten des Künstlerhauses auf der Rückseite?

Das Künstlerhaus am Karlsplatz zeigte ab 1868 die Ausstellungen der Wiener Künstlergenossenschaft. Ein Etikett mit Katalognummer belegt, dass das Bild dort ausgestellt war, und erlaubt oft die Bestimmung von Titel und Jahr.

Sind Ölstudien auf Karton weniger wert als Leinwandbilder?

Nicht zwingend. Freilichtstudien von Schindler, Pettenkofen oder Alt zeigen die Handschrift unmittelbar und werden eigens gesammelt. Entscheidend sind Motiv und Ausführung.

Ich habe ein Bildpaar, ein Bild ist beschädigt – kaufen Sie beide?

Ja. Pendants werden gemeinsam bewertet, da die Zusammengehörigkeit den Wert stützt. Der Schaden fließt in die Bewertung des Paares ein.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.