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Antiquitäten Wien

Keramik, Majolika & Fayence im 22. Bezirk, 1220 Wien

Keramik aus der Donaustadt: Bauernhof, Siedlungshaus, Bungalow

Bauernhöfe in Aspern, Essling und Breitenlee, selbst gebaute Siedlungshäuser und Bungalows der Sechzigerjahre: Donaustädter Keramik stammt meist aus ganzen Häusern.

In den Straßendörfern Aspern, Essling und Breitenlee stehen giebelständige Bauernhäuser; Landwirtschaft, Gärtnereien und Fischerei prägten das Gebiet bis ins 20. Jahrhundert. Aus diesen Höfen kommen Milchtöpfe, Schüsseln, Krüge und Vorratsgefäße. Nach dem Krieg errichteten viele Familien ihre Häuser selbst und bauten sie über Jahrzehnte aus; sie bewahren Fünfzigerjahre-Keramik, Gmundner Geschirr und Vasen der Sechzigerjahre aus Bungalows und Siedlungshäusern. Verlassenschaften umfassen meist Haus, Keller, Dachboden, Garage und Garten zugleich.

Der Donauturm von Hannes Lintl und der Donaupark entstanden zur Wiener Internationalen Gartenschau 1964; Max Fellerer und Eugen Wörle gaben dem Gänsehäufel nach 1945 seine heutige Gestalt. Beide gehören zur Nachkriegsmoderne, deren Formen die Keramik dieser Jahre teilt: asymmetrische Vasen, Ritzdekor, matte und farbige Glasuren. Bei Gärtnereien in Hirschstetten und Stadlau sind auch Pflanzgefäße zu erwarten. Haushalte im Umfeld der UNO-City bringen mitunter außereuropäische Keramik mit, deren Herkunft wir prüfen.

Bei Hausauflösungen in Breitenlee oder Süßenbrunn gehen wir mit Ihnen durch alle Räume, auch Garage und Schuppen; die Besichtigung ist kostenlos. Fotos vorab sparen Zeit, besonders von Bodenmarken. Außereuropäische Stücke dokumentieren wir samt Herkunftsangaben. Den übrigen Hausrat kann unsere Schwesterseite räumen, die Keramik, die wir ankaufen, bezahlen wir bar oder per Überweisung.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Milchtöpfe, Schüsseln und Vorratsgefäße – Bauernhöfe in Aspern, Essling und Breitenlee
  • Vasen der Fünfziger- und Sechzigerjahre – selbst gebaute Siedlungshäuser und Bungalows
  • Außereuropäische Keramik – Haushalte im Umfeld der internationalen Organisationen; Herkunft wird geprüft

Mit Bezug zu Donaustadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 22. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

30

Epochen & Stile

31

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Keramik, Majolika & Fayence

Was ist der Unterschied zwischen Majolika und Fayence?

Beide sind Irdenware mit deckender, weißer Zinnglasur und Bemalung. Der Name Fayence leitet sich von der italienischen Stadt Faenza ab, Majolika von der Insel Mallorca, über die spanische Ware nach Italien kam. Im 19. Jahrhundert bezeichnete man auch farbig glasierte Reliefkeramik des Historismus als Majolika.

Wie erkenne ich eine Figur von Goldscheider?

Goldscheider-Figuren tragen meist eine eingeprägte oder gestempelte Firmenmarke, frühe Stücke oft „Reproduction réservée“, spätere „Goldscheider Wien“ und „Made in Austria“. Dazu kommen eingeprägte Modellnummern und Künstlersignaturen wie Dakon oder Lorenzl. Spätere Ausformungen aus den USA und England tragen eigene Marken.

Ist Gmundner Keramik gefragt?

Älteres Gmundner Geschirr mit grüngeflammtem Dekor, Arbeiten der Vereinigten Wiener und Gmundner Keramik und Keramik von Schleiss sind gesucht. Neuere Gebrauchsware ist häufig und wird nach Menge und Zustand bewertet.

Kaufen Sie auch beschädigte Keramik?

Bei alten Fayencen, seltenen Figuren und Arbeiten bekannter Künstler ja, auch mit Schäden und Restaurierungen. Bei Gebrauchskeramik mindern Chips und Risse den Wert erheblich.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.