Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Ansichtskarten & Ephemera im 22. Bezirk, 1220 Wien

Ansichtskarten aus der Donaustadt: Gänsehäufel, Donauturm, Aspern

Badekarten vom Gänsehäufel seit 1907, Andenken an die WIG 64 und das Flugfeld Aspern: Donaustädter Häuser bewahren Ephemera aus Freizeit und Luftfahrt.

Florian Berndls Badeplatz an der Alten Donau wurde 1907 zum Strandbad Gänsehäufel; Badekarten, Ansichtskarten und Fotos vom Strandleben sind seither in Kaisermühlner und Kagraner Familien zu finden. Das Flugfeld Aspern, 1912 bis 1977 Flughafen und Rennstrecke, hinterließ Programme, Eintrittskarten und Flugtagkarten. Bauernhöfe in Aspern, Essling und Breitenlee bewahren Wallfahrts- und Sterbebildchen, selbst gebaute Einfamilienhäuser Alben mit Urlaubskarten, Fahrscheine und Andenken an die Gartenschau 1964 mit dem Donauturm.

Im Mai 1809 musste Napoleon bei Aspern und Essling seine erste große Niederlage hinnehmen; Gedenkkarten und Grafik dazu, etwa zum Löwen von Aspern, den Anton Dominik Fernkorn 1858 schuf, bilden ein eigenes Sammelgebiet. Das Museum Aspern-Essling 1809 im Schüttkasten Essling dokumentiert die Kämpfe. Für das Rote Wien steht in Kaisermühlen der Goethehof, gebaut 1928–1930. Hannes Lintls Donauturm von 1964 wurde zum Wahrzeichen der Gartenschau, Andenken und Karten davon sind in vielen Familien geblieben.

In Einfamilienhäusern liegen Alben oft in Garage oder Schuppen; prüfen Sie, ob sie trocken sind, und blättern Sie feuchte Alben nicht auf. Zur Vorbereitung reichen Fotos einer Auswahl; der Termin vor Ort kostet nichts. Bei Drucken zur Schlacht von 1809 unterscheiden wir Originale von späteren Nachdrucken. Garagen und Dachböden sehen wir uns mit an. Bezahlung: bar oder per Banküberweisung.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Badekultur-Andenken und Ansichtskarten – Gänsehäufel und Alte Donau seit 1907
  • Programme und Eintrittskarten vom Flugfeld Aspern – Luftfahrt und Rennen 1912 bis 1977
  • Andenken an WIG 64 und Donauturm – Gartenschau und Wahrzeichen der 1960er-Jahre
  • Gedenkkarten und Grafik zur Schlacht von 1809 – Aspern und Essling

Mit Bezug zu Donaustadt

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 22. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

27

Manufakturen & Marken

12

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

6

Fragen zu Ansichtskarten & Ephemera

Was sind Ballspenden?

Damenspenden oder Ballspenden sind kleine Geschenke, die Damen bei Wiener Bällen erhielten, oft mit Tanzordnung und gestaltet von Künstlern oder Kunsthandwerkern. Sie sind ein eigenes Sammelgebiet der Wiener Ballkultur.

Kaufen Sie auch Spielkarten und Sammelbilder?

Ja. Tarockkarten des 19. Jahrhunderts, vollständige Spiele in Originalschachtel, Sammelbilderalben und Reklamemarken nehmen wir an. Unvollständige Spiele bewerten wir im Konvolut.

Wie viele Karten sollten es sein, damit sich ein Termin lohnt?

Schon eine kleine Sammlung mit guten Wiener Motiven lohnt die Besichtigung. Senden Sie uns Fotos einiger Karten; danach sagen wir Ihnen, ob ein Termin sinnvoll ist.

Sind alte Ansichtskarten von Wien etwas wert?

Das hängt vom Motiv ab. Seltene Straßen- und Geschäftsansichten, Vorstadtmotive und belebte Szenen sind gesucht, häufige Karten von Stephansdom, Oper und Schönbrunn meist wenig wert. Wir bewerten Bestände nach Motiv und Erhaltung.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.