Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Design des 20. Jahrhunderts im 22. Bezirk, 1220 Wien

Design aus der Donaustadt: Bungalows, Goethehof und Donauturm

Selbst gebaute Siedlungshäuser in Aspern und Essling, der Goethehof in Kaisermühlen und die Gartenschau 1964 mit dem Donauturm: Nachkriegsdesign hat hier viele Adressen.

In Essling, Breitenlee und Aspern bauten viele Familien nach 1945 mit eigenen Händen, und die Häuser wuchsen mit jeder Generation; Bungalows und Siedlungshäuser der Sechzigerjahre wurden dabei oft vollständig im Stil ihrer Zeit eingerichtet. Wohnzimmer mit Teakmöbeln, Schalensesseln und Hängeleuchten sind dort keine Seltenheit. Im Umfeld des Vienna International Centre lösen sich zudem Haushalte internationaler Bediensteter auf, die skandinavische, italienische und amerikanische Möbel mitgebracht haben.

Johannes Spalt baute 1984 ein Wohnhaus in der Varnhagengasse in Stadlau. Nach 1945 errichteten Max Fellerer und Eugen Wörle das Strandbad Gänsehäufel neu, ein Bau der Nachkriegsmoderne an der Alten Donau; zur Wiener Internationalen Gartenschau 1964 folgten Donaupark und Hannes Lintls Donauturm. Johann Staber plante das Vienna International Centre (1973–1979) mit seinen Y-förmigen Bürotürmen, und der Goethehof in Kaisermühlen (1928–1930) vertritt das Rote Wien.

Bei Möbeln, die aus dem Ausland mitgebracht wurden, prüfen wir Holzarten: Rio-Palisander unterliegt CITES, für den Handel ist in der Regel eine Bescheinigung nötig. In Einfamilienhäusern sehen wir bei der kostenlosen Besichtigung Garage und Dachboden mit an, wo Schalensessel und Leuchten oft abgestellt sind. Die Wege zwischen Essling, Süßenbrunn und Kagran sind weit; nennen Sie uns bei der Anfrage Ortsteil und Zufahrt.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Teakmöbel, Schalensessel und Hängeleuchten der 1960er-Jahre – Bungalows und selbst gebaute Siedlungshäuser
  • Skandinavische, italienische und amerikanische Möbel – Haushalte im Umfeld der UNO-City; Holzarten werden geprüft

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

72

Manufakturen & Marken

65

Epochen & Stile

29

Materialien, Techniken & Punzen

14

Fragen zu Design des 20. Jahrhunderts

Ist mein Sessel ein Original oder eine Kopie?

Hinweise geben Etiketten, Stempel und Prägungen des Herstellers, Konstruktionsdetails und Materialien. Kopien ohne Lizenz haben oft abweichende Maße und einfachere Verarbeitung. Fotos von Unterseite und Gestell helfen bei der Ersteinschätzung.

Sind Neuauflagen von Vitra oder Wittmann auch interessant?

Ja, wenn sie gut erhalten sind, denn lizenzierte Neuauflagen haben einen eigenen Gebrauchtmarkt. Sie werden jedoch anders bewertet als Stücke aus der ersten Produktionszeit.

Soll ich einen abgenutzten Bezug erneuern lassen?

Nein, zumindest nicht vor der Besichtigung. Originale Bezüge sind für Sammler wichtig, auch mit Gebrauchsspuren. Eine Neupolsterung kann den Wert mindern, wenn sie nicht dem Original entspricht.

Kaufen Sie auch Leuchten von Kalmar ohne Typenschild?

Ja. Etiketten und Plaketten von Kalmar sind oft verloren, die Zuordnung erfolgt dann über Modell, Materialien und Kataloge. Vollständige Schirme und originale Fassungen sind für die Bewertung wichtig.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.