Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Alte Meister im 22. Bezirk, 1220 Wien

Alte Meister in der Donaustadt: Aspern, Essling, Kagran

Schlachtfeld von 1809, Bauernhöfe in alten Straßendörfern und Haushalte rund um die UNO-City: In der Donaustadt kommen Schlachtenbilder, Heiligenbilder und Gemälde von weit her.

Einfamilienhäuser und Gartensiedlungen in Aspern, Essling, Breitenlee und Süßenbrunn, viele nach 1945 von den Familien selbst gebaut, prägen den Bestand; dazu Gemeindebauten in Kagran und Kaisermühlen und Bauernhöfe in den alten Ortskernen. Im Umfeld des Vienna International Centre leben Familien, die an Dienstorten in aller Welt gewohnt und Gemälde von dort mitgebracht haben. Verlassenschaften umfassen Haus, Keller, Dachboden, Garage und Garten; Heiligenbilder aus Bauernhöfen und Kopien begegnen häufiger als Originale des 17. Jahrhunderts.

Am 21. und 22. Mai 1809 kämpften bei Aspern und Essling österreichische und französische Truppen; Kirchhof von Aspern und Schüttkasten von Essling waren umkämpfte Stellungen. Die Schlacht wurde zum Thema von Malerei und Druckgrafik – Schlachten- und Reiterbilder der napoleonischen Zeit stehen am Ende der Epoche, die wir unter Alten Meistern führen. Anton Dominik Fernkorns Löwe von Aspern (1858) erinnert an die Gefallenen. Barock und Biedermeier finden sich in den Dorfkirchen von Aspern, Essling und Kagran und im Schüttkasten Essling, heute Museum.

Bodenfunde vom Schlachtfeld unterliegen dem Denkmalschutzgesetz; bei Gemälden, die aus dem Ausland mitgebracht wurden, stellt sich dagegen die Frage nach Herkunft und Erwerb. Legen Sie Kaufbelege und Zollpapiere bei der kostenlosen Besichtigung bereit. In Einfamilienhäusern sehen wir Dachboden und Garage mit an. Das Angebot folgt nach Prüfung; bezahlt wird bar oder per Überweisung, den Abholtermin vereinbaren wir mit Ihnen.

Was in Donaustadt häufig auftaucht

  • Schlachten- und Reiterbilder zu 1809 – Erinnerungsort Aspern und Essling
  • Gemälde aus Dienstorten im Ausland – Haushalte im Umfeld der UNO-City; die Herkunft wird geprüft
  • Heiligenbilder – Bauernhöfe in den Straßendörfern Breitenlee und Süßenbrunn

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 22. Bezirk.

Künstler

80

Manufakturen & Marken

3

Epochen & Stile

11

Materialien, Techniken & Punzen

16

Fragen zu Alte Meister

Was bedeuten Siegel und Nummern auf der Rückseite?

Lacksiegel stammen oft von Adelssammlungen, Zollämtern oder Verlassenschaftsverfahren, Kreidenummern und Etiketten von Auktionen und Ausstellungen. Sie gehören zur Provenienz und sollten nicht entfernt werden. Fotografieren Sie die Rückseite deshalb vollständig.

Kaufen Sie auch Bilder mit Rissen oder Löchern?

Ja, sofern Motiv und Malschicht eine Restaurierung rechtfertigen. Ein Riss in der Leinwand oder eine gesprungene Tafel kommt bei Bildern dieses Alters häufig vor und schließt einen Ankauf nicht aus.

Ist ein unsigniertes Bild weniger wert?

Viele Alte Meister signierten selten, Werkstattbilder blieben grundsätzlich ohne Namen. Entscheidend sind Malqualität, Erhaltung und eine Zuschreibung über Vergleichswerke. Eine später aufgemalte, falsche Signatur schadet einem Bild eher.

Wie wird ein großformatiges Altarbild besichtigt und abgeholt?

Die Besichtigung erfolgt am Standort, auch auf Dachböden oder in Stiegenhäusern. Für den Transport wird das Bild in Decken und Karton verpackt und bei Bedarf aus dem Rahmen genommen. Bei sakralen Bildern wird vorab die Herkunft geklärt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.