Glaspokale
Deckelpokale und Ehrenpokale mit Schliff, Gravur und Vergoldung vom Barock bis zum Historismus.
Der gläserne Pokal mit Deckel war seit dem Barock ein bevorzugtes Geschenk zu Hochzeiten, Jubiläen, Ernennungen und Vereinsfesten. Böhmische und schlesische Pokale des 18. Jahrhunderts zeigen Tief- und Hochschnitt mit Wappen, Allegorien, Jagdszenen und Inschriften, Biedermeierpokale Schliffe, farbige Beizen und Ansichten, Pokale des Historismus Emailmalerei und Vergoldung im Stil der Renaissance. Viele Pokale tragen Widmungen mit Namen und Datum, die über ihre Geschichte Auskunft geben. Auch Pokale für Schützen-, Gesangs- und Feuerwehrvereine gehören zu dieser Gruppe.
Bewertet werden Alter, Qualität der Gravur, Glasmasse, Darstellung, Widmung und Zustand. Barocke Pokale mit feinem Schnitt und originalem Deckel sind selten und gesucht, Vereinspokale des späten 19. Jahrhunderts häufiger. Fehlende oder nicht zugehörige Deckel mindern deutlich, ebenso Chips am Fuß und Sprünge im Schaft. Abgeriebene Vergoldung ist bei alten Pokalen üblich. Spätere Kopien barocker Pokale sind an Glasmasse und Gravurstil erkennbar. Fotos des Deckels und der Fußunterseite sind wichtig.
Woran man es erkennt
- Tief- und Hochschnitt
- Originaler Deckel
- Widmungen mit Datum
- Vereinspokale
Glaspokale verkaufen: in allen 23 Bezirken
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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