Loetz-Vasen
Irisierende Jugendstilvasen der Glashütte Johann Lötz Witwe in Klostermühle, nach eigenen Mustern und Wiener Entwürfen.
Die Glashütte Johann Lötz Witwe in Klostermühle im Böhmerwald wurde ab 1879 von Max Ritter von Spaun geleitet und entwickelte irisierende Gläser mit metallisch schimmernder Oberfläche. Auf der Pariser Weltausstellung 1900 erhielt die Hütte einen Grand Prix. Bekannt sind die Dekore „Phänomen“ mit gezogenen Fäden, „Papillon“ mit fleckiger Irisierung und „Cytisus“. Für den Wiener Verleger E. Bakalowits & Söhne setzte Loetz Entwürfe von Koloman Moser, Josef Hoffmann, Otto Prutscher und Michael Powolny um. Daneben entstanden Vasen mit Silberauflagen.
Entscheidend sind Dekor, Form, Entwerfer, Größe, Irisierung und Zustand. Vasen in seltenen Dekoren und nach Wiener Entwürfen sind besonders gesucht. Die meisten Loetz-Vasen sind unsigniert, Signaturen „Loetz Austria“ finden sich vor allem auf Exportstücken. Nachträglich angebrachte Signaturen auf Vasen anderer Hütten, etwa von Kralik oder Pallme-König, kommen vor. Abgeriebene Irisierung, Chips und Sprünge mindern. Die Zuordnung erfolgt über Musterbücher und Vergleichsstücke. Fotos bei Tageslicht zeigen die Irisierung besser als Blitzaufnahmen.
Woran man es erkennt
- Dekor „Phänomen“
- Grand Prix Paris 1900
- Meist unsigniert
- Verwechslung mit Kralik und Pallme-König
Loetz-Vasen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.
Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
Lieber schriftlich? Zum Anfrageformular