Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeit im 7. Bezirk, 1070 Wien
Wohnkultur in Neubau: Messing aus der Werkstätte Auböck
Aus der Bernardgasse kam mit der Werkstätte Carl AuböckMessing mit Holz und Leder – Gebrauchsdinge, die die Zwischenkriegsmoderne ergänzten und bis heute gesucht sind.
Die Auböck-Werkstätte, bis heute in der Bernardgasse ansässig, erweiterte in der Zwischenkriegszeit den Wiener Wohnstil um Gebrauchsdinge aus Messing. Carl Auböck II hatte 1919–1921 am Bauhaus in Weimar Vorkurs und Metallwerkstätte besucht und führte den Betrieb nach dem Tod seines Vaters 1925 mit seiner Mutter weiter. Aus der Bronzewarenwerkstatt wurden Objekte aus Messing mit Holz und Leder, im selben Jahrzehnt, in dem Frank und Strnad ihre wohnliche Moderne formulierten. Die Gewerbehöfe am Schottenfeld boten dafür Raum.
Auböck-Objekte – Schalen, Briefbeschwerer, Garderobenhaken, Aschenbecher, Flaschenöffner – tragen meist eine eingeschlagene Marke und oft eine Modellnummer. Für die Datierung helfen Patina, Lederverarbeitung und die Form der Stempel; spätere Nachahmungen wirken leichter und glatter. Wir übernehmen Einzelstücke ebenso wie Sammlungen und gleichen Modellnummern mit bekannten Katalogen ab. Fotos der Marke auf der Unterseite genügen für eine erste Antwort.
Wiener Wohnkultur der Zwischenkriegszeit in anderen Bezirken
Hietzing
Werkbundsiedlung von 1932; Haus Beer in der Wenzgasse von Josef Frank und Oskar Wlach.
Währing
Haus Moller in der Starkfriedgasse von Adolf Loos.
Landstraße
Haus Wittgenstein in der Kundmanngasse von Paul Engelmann und Ludwig Wittgenstein.
Innere Stadt
Einrichtungshaus Haus & Garten in der Bösendorferstraße.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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