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Antiquitäten Wien

Teppiche im 13. Bezirk, 1130 Wien

Großformatige Teppiche aus Hietzinger Villen

Josef Frank und Haus & Garten statteten Hietzinger Villen aus, die Hermesvilla zeigt Makarts Interieurs. In Salons und Speisezimmern liegen hier die großen Formate.

In den Villenvierteln von Ober St. Veit, an Wenzgasse und Gloriettegasse liegen Teppiche in Räumen, die für sie geplant wurden: ein Saalformat im Speisezimmer, Salonteppiche vor dem Kamin, Galerien im Stiegenhaus, Läufer auf den Stufen. Viele Häuser wurden über Generationen von derselben Familie bewohnt, und mit jeder Generation kamen Teppiche hinzu, Perser aus der Zeit um 1900, Kaukasier der Zwischenkriegszeit, moderne Knüpfteppiche der 1960er-Jahre. Was nicht mehr lag, wanderte auf den Dachboden oder ins Gartenhaus.

In der Wenzgasse 12 steht das Haus Beer, ein Bau von Frank und Wlach aus den Jahren 1929/30, und 1932 leitete Frank die Werkbundsiedlung; ihre Firma Haus & Garten, 1925 gegründet, richtete Villen im Bezirk mit Möbeln, Stoffen und Teppichen ein. Frank emigrierte 1933 nach Schweden und entwarf dort für Svenskt Tenn weiter. Für Kaiserin Elisabeth baute Carl von Hasenauer im Lainzer Tiergarten die Hermesvilla, ausgestattet nach Entwürfen aus dem Umkreis Makarts. Josef Hoffmanns Villa Skywa-Primavesi in der Gloriettegasse vertritt die Wiener Werkstätte.

Hat ein Teppich seinen Besitzer in der NS-Zeit gewechselt, steht die Provenienzprüfung vor dem Angebot. Saalformate, die unter Möbeln liegen, sehen wir bei der Besichtigung im ganzen an. Orientteppich Koppensteiner, Währinger Straße 67 im Bezirk Alsergrund, 1090 Wien, wäscht, restauriert und bewertet Teppiche auf Wunsch, ehe wir ein Angebot legen. Teppiche aus Gartenhaus und Dachboden prüfen wir auf Feuchtigkeit und Mottenfraß.

Was in Hietzing häufig auftaucht

  • Orientteppiche in Großformaten – Salons und Speisezimmer der Villen
  • Teppiche nach Entwürfen Josef Franks – Haus & Garten, Villa Beer und Werkbundsiedlung
  • Galerien und Stiegenläufer – Villen mit Stiegenhaus in Alt-Hietzing und Ober St. Veit
  • Teppiche der Wiener Werkstätte – Auftraggeber Josef Hoffmanns im Bezirk

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 13. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

7

Teppiche nach Herkunft

155

Epochen & Stile

10

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Teppiche

Kaufen Sie auch beschädigte Teppiche?

Ja, wenn die Substanz es rechtfertigt. Bei antiken und gesuchten Stücken lohnt eine Reparatur durch einen Fachbetrieb wie Koppensteiner; bei einfachen, stark abgetretenen Teppichen ist das oft nicht der Fall.

Was ist der Unterschied zwischen einer Brücke und einem Läufer?

Brücke nennt man im Handel einen Teppich von etwa 1,2 bis 1,5 Metern Breite und rund 1,8 bis 2,3 Metern Länge. Ein Läufer ist schmal und lang, meist 0,6 bis 1 Meter breit und zwei bis sechs Meter lang.

Ist mein Seidenteppich wirklich aus Seide?

Das prüfen wir bei der Besichtigung. Viele Seidenteppiche bestehen aus Viskose oder merzerisierter Baumwolle. Echte Seide hat eine sehr feine Knüpfung, einen eigenen Glanz und dünne, feste Kettfäden.

Nehmen Sie auch sehr große Teppiche?

Ja. Saalformate über drei mal vier Meter besichtigen wir vor Ort und übernehmen nach dem Ankauf den Abtransport. Der Markt für sehr große Formate ist kleiner, was sich in der Bewertung niederschlägt.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.