Teppiche österreichischer Manufakturen
Handgeknüpfte und maschinengewebte Teppiche von Ginzkey, Backhausen und Philipp Haas & Söhne.
Die Monarchie hatte eigene Teppichhersteller von europäischem Rang. Philipp Haas & Söhne, 1810 in Gumpendorf gegründet, belieferte Hof, Ringstraßenbauten, Theater und Hotels mit Teppichen und Möbelstoffen. Ignaz Ginzkey gründete 1843 in Maffersdorf bei Reichenberg eine Weberei, die zu einem der größten Teppichhersteller Europas wurde und handgeknüpfte Teppiche nach orientalischen Vorbildern ebenso fertigte wie Maschinenware. Joh. Backhausen & Söhne webte ab 1849 Stoffe und Teppiche, um 1900 auch nach Entwürfen der Wiener Werkstätte.
Manufakturteppiche aus Österreich und Böhmen sind ein eigenes Sammelgebiet. Den Ausschlag geben Hersteller, Entwurf, Technik, Alter und Zustand. Handgeknüpfte Ginzkey-Teppiche nach persischen Vorbildern wurden im Handel oft als Orientteppiche verkauft; wir unterscheiden sie an Material, Knüpfung und Farben. Eingewebte Firmenzeichen und rückseitige Etiketten sind selten erhalten. Teppiche nach Entwürfen von Josef Hoffmann, Koloman Moser oder Ugo Zovetti sind besonders gesucht. Einzelne Manufakturen erläutert unser Teppich-Lexikon.
Woran man es erkennt
- Philipp Haas & Söhne
- Ginzkey aus Maffersdorf
- Joh. Backhausen & Söhne
- Handgeknüpfte Teppiche nach Orientvorbild
- Entwürfe der Wiener Moderne
Künstler & Entwerfer
Teppiche österreichischer Manufakturen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
Sparten
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