Josef Hoffmann im 13. Bezirk, 1130 Wien
Josef Hoffmann in Hietzing: Skywa-Primavesi und Werkbundsiedlung
In der Gloriettegasse baute Josef Hoffmann 1913–1915 das Haus Skywa-Primavesi; 1932 steuerte er Häuser zur Werkbundsiedlung bei.
Das Haus Skywa-Primavesi in der Gloriettegasse, 1913–1915 von Josef Hoffmann gebaut, zeigt seinen späten Klassizismus mit Pfeilern, Giebeln und Figurenschmuck. Die Gloriettegasse zählt zu den Villenstraßen, die mit Stadtbahn und Dampftramway ab 1900 am Rand des Schönbrunner Schlossparks entstanden. 1932 lieferte Hoffmann Häuser für die Werkbundsiedlung in Lainz, unter der Leitung Josef Franks und neben Bauten von Loos, Rietveld und Neutra.
Hietzinger Villen gehören zu den Orten, an denen Möbel und Objekte der Wiener Werkstätte im ursprünglichen Zusammenhang erhalten blieben. Nach 1938 gingen viele dieser Einrichtungen verloren oder wurden zerstreut; die Provenienz prüfen wir deshalb bei jedem Stück. Originale Möbel tragen mitunter Tischlerstempel oder Etiketten, Silber und Metall die WW-Marken. Glas nach Hoffmann-Entwürfen von J. & L. Lobmeyr und Porzellanservice aus großbürgerlichen Haushalten gehören zum selben Umfeld.
Josef Hoffmann in anderen Bezirken
Döbling
Villenkolonie Hohe Warte mit den Häusern Moll, Moser, Henneberg und Spitzer (1900–1902), Haus Ast (1909–1911), Gemeindebau Klosehof und Haus Knips (1924/25).
Neubau
Werkstätten der Wiener Werkstätte in der Neustiftgasse 32–34 (ab 1903).
Innere Stadt
Kabarett Fledermaus an der Kärntner Straße (1907), Gesamtausstattung durch die Wiener Werkstätte.
Mariahilf
Gestaltete 1904 mit Koloman Moser die Einrichtung des Modesalons Schwestern Flöge.
Brigittenau
Übernahm einen Bauteil des Winarskyhofs (1924–1926).
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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