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Teppiche

Flachgewebe im Überblick

Teppiche ohne Flor in Kelim-, Sumakh-, Dschidschim- und Zili-Technik.

Flachgewebe haben keinen Flor; das Muster entsteht durch die Schussfäden selbst. Beim Kelim laufen farbige Schussfäden nur innerhalb ihres Farbfeldes hin und her, an den Farbgrenzen entstehen kleine Schlitze. Beim Sumakh werden die Schussfäden um die Kettfäden gewickelt, was eine dichte, fischgratartige Oberfläche ergibt. Dschidschim und Zili fügen Muster durch zusätzliche Schussfäden in ein Grundgewebe ein. Flachgewebe entstanden in Anatolien, im Kaukasus, in Persien und auf dem Balkan, als Bodenbelag, Decke, Zeltwand und Vorhang.

Flachgewebe sind leichter und dünner als Knüpfteppiche, lassen sich gut aufhängen und werden heute auch als Wandschmuck geschätzt. Den Ausschlag geben Herkunft, Alter, Farben, Musterklarheit und Zustand. Antike anatolische und kaukasische Kelims mit Pflanzenfarben und Sumakhs mit Drachenmuster sind gesucht. Typische Schäden sind ausgerissene Schlitze, gelöste Schüsse und Mottenlöcher. Weil Flachgewebe beidseitig gleich aussehen können, prüfen wir beide Seiten auf Reparaturen.

Woran man es erkennt

  • Kelim mit Schlitzwirkerei
  • Sumakh mit Schussumwicklung
  • Dschidschim und Zili
  • Anatolien, Kaukasus, Persien, Balkan
  • Prüfung beider Seiten auf Reparaturen

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.