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Stil der Wiener Werkstätte im 13. Bezirk, 1130 Wien

Wiener Werkstätte in Hietzing: die Villa Skywa-Primavesi

Als die Familie Primavesi die Werkstätte finanzierte, entstand in der Gloriettegasse Hoffmanns Villa Skywa-Primavesi; Hietzinger Villen bewahren solche Ausstattungen.

Die Villa Skywa-Primavesi in der Gloriettegasse plante Josef Hoffmann 1913–1915 für Robert Primavesi und Josefine Skywa. Ihre Bauzeit fällt in die Jahre, in denen die Familie Primavesi die Wiener Werkstätte trug: Otto Primavesi übernahm nach dem Ausscheiden Fritz Waerndorfers 1914 die Finanzierung. Das Haus mit Pfeilern und Giebelfeld zeigt Hoffmanns klassizierende Spätphase. Hietzing war damals der Villenbezirk der Wiener Moderne; Adolf Loos und Josef Frank bauten in denselben Jahrzehnten wenige Gassen entfernt.

Aus Hietzinger Villen kommen Möbel, Beleuchtungskörper, Silber und Textilien, die die Werkstätte für ganze Häuser entwarf. Metall und Silber tragen die Rosenmarke oder das WW-Monogramm; Möbel sind häufig unsigniert, hier geben Ausführungsfirma, Konstruktion und Furnier Hinweise. Weil nach 1938 zahlreiche Hietzinger Villen enteignet und Sammlungen auseinandergerissen wurden, gehört bei Objekten der Wiener Moderne eine Provenienzprüfung für die NS-Jahre dazu. Ganze Häuser besichtigen wir einschließlich Dachboden und Gartenhaus.

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.