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Teppiche im 14. Bezirk, 1140 Wien

Teppiche aus Penzing: Villen in Hütteldorf und Gemeindebau

In Hütteldorfer und Hadersdorfer Villen liegen Teppiche neben Jagdtrophäen, in Breitensee in Zinshauswohnungen. Josef Frank baute in der Sebastian-Kelch-Gasse.

Der Bezirk teilt sich deutlich: Im Osten um Breitensee und Linzer Straße stehen Gründerzeithäuser und Gemeindebauten mit kleinen und mittleren Wohnungen, im Westen Villen und Siedlungen am Wienerwaldrand. Manche Hadersdorfer und Hütteldorfer Villa aus der Zeit um 1900 hat ein Jagdzimmer mit Kelims und Satteltaschen an den Wänden, dazu Salons mit Persern und Läufer auf der Stiege. Die Haushalte in Breitensee bewahren eher Brücken, Bettumrandungen und Maschinenteppiche aus Fabrikproduktion, oft über Jahrzehnte unberührt.

Josef Frank, Gründer von Haus & Garten und Entwerfer zahlreicher Teppiche, plante für die Gemeinde 1928/29 die Anlage in der Sebastian-Kelch-Gasse 1–3. Den Jugendstil vertreten im Bezirk die Kirche am Steinhof und Otto Wagners zwei Villen in Hütteldorf, Koloman Moser schuf die Glasfenster der Kirche. Moser entwarf auch Textilmuster, die Backhausen ausführte. In den Hütteldorfer Villen, die Sommerfrischler und wohlhabende Familien nach dem Bau der Westbahn errichten ließen, gehörten Orientteppiche meist zur Ausstattung.

Bei Jagdnachlässen bewerten wir Teppiche, Kelims und Taschen getrennt von Trophäen und Fellen; für Tierpräparate sind Artenschutznachweise zu klären, Schusswaffen vermitteln wir an befugte Waffenhändler. Villen am Hang sehen wir samt Dachboden an. Soll ein Teppich vorher gereinigt, restauriert oder bewertet werden, bringt Orientteppich Koppensteiner die nötige Werkstatt mit, Währinger Straße 67, 1090 Wien – wir stellen den Kontakt her.

Was in Penzing häufig auftaucht

  • Kelims, Satteltaschen und Taschenfronten – Jagdzimmer der Villen in Hütteldorf und Hadersdorf
  • Salonteppiche und Stiegenläufer – Villen der Zeit um 1900 am Wienerwaldrand
  • Brücken und Bettumrandungen – Zinshauswohnungen in Breitensee und Gemeindebauten

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 14. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

7

Teppiche nach Herkunft

155

Epochen & Stile

10

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Teppiche

Soll ich meinen Teppich vor dem Verkauf reinigen lassen?

Nein. Eine falsche Reinigung kann Farben ausbluten lassen und Fasern schädigen. Zeigen Sie uns den Teppich so, wie er ist; wenn eine Reinigung sinnvoll ist, erfolgt sie fachgerecht bei Orientteppich Koppensteiner.

Woran erkenne ich, ob mein Teppich handgeknüpft ist?

Drehen Sie eine Ecke um. Bei einem handgeknüpften Teppich ist das Muster auf der Rückseite gut sichtbar und leicht unregelmäßig, die Fransen sind Teil der Kette. Eine glatte Rückseite mit Latex oder Stoff und angenähte Fransen sprechen für Maschinenware.

Kaufen Sie auch beschädigte Teppiche?

Ja, wenn die Substanz es rechtfertigt. Bei antiken und gesuchten Stücken lohnt eine Reparatur durch einen Fachbetrieb wie Koppensteiner; bei einfachen, stark abgetretenen Teppichen ist das oft nicht der Fall.

Was ist der Unterschied zwischen einer Brücke und einem Läufer?

Brücke nennt man im Handel einen Teppich von etwa 1,2 bis 1,5 Metern Breite und rund 1,8 bis 2,3 Metern Länge. Ein Läufer ist schmal und lang, meist 0,6 bis 1 Meter breit und zwei bis sechs Meter lang.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.