Galerien (Langformate)
Lange Teppiche von mehr als einem Meter Breite, gefertigt für Säle, Gänge und Seitenbereiche großer Räume.
Die Galerie ist breiter als ein Läufer, meist zwischen einem und zwei Metern, und deutlich länger als breit, oft vier bis sieben Meter. In persischen Häusern lagen solche Teppiche entlang der Wände eines Raumes, als Teil eines Ensembles aus Mittelteppich und Seitenteppichen; der persische Begriff Kelleh bezeichnet den großen Langteppich am Kopfende. In Wien dienten Galerien in Sälen, breiten Gängen und Speisezimmern mit langen Tafeln. Häufig sind sie aus Nordwestpersien, aus dem Gebiet von Heriz, Bachtiar oder Bidjar.
Galerien sind seltener als Läufer und Brücken und wegen ihres Formats nicht in jedem Raum unterzubringen. Ihr Wert hängt an Provenienz, Alter, Wollqualität und Erhaltung des Flors. Antike Galerien mit geschlossenem Muster und guten Farben sind gesucht, vor allem aus Bidjar mit seiner dichten, schweren Knüpfung. Weil Galerien gern gekürzt wurden, um in einen Raum zu passen, prüfen wir Abschlussborten und Musterverlauf. Rollen Sie eine Galerie zum Transport mit der Florseite nach außen.
Woran man es erkennt
- Breite 1–2 Meter, Länge 4–7 Meter
- Kelleh und Seitenteppiche
- Heriz, Bachtiar, Bidjar
- Prüfung auf Kürzung
- Rollen mit Flor nach außen
Galerien (Langformate) verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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