Antiquitäten WienAnkauf von Kunst und Nachlässen
Antiquitäten Wien

Teppiche im 17. Bezirk, 1170 Wien

Teppiche aus Hernals: Dornbacher Villen und Gemeindebau

Josef Frank baute den Wiedenhoferhof in der Zeillergasse, Landhäuser mit Salons prägen Dornbach und Neuwaldegg. Hernalser Teppiche kommen aus allen Wohnformen.

Vom Gürtel hinauf nach Neuwaldegg ändert sich, was auf dem Boden liegt. In den Zinshäusern um den Elterleinplatz Brücken und Läufer, in den Gemeindebauten an den großen Straßen Bettumrandungen und maschinengewebte Teppiche, in den Siedlungshäusern am Heuberg Fleckerlteppiche und gerollte Reste. Ganz oben, in den Villen und Landhäusern von Dornbach und Neuwaldegg mit ihren Salons und Gärten, finden sich Perser und Kaukasier in größeren Formaten, manchmal Jagdzimmer mit Kelims. Weinkeller und Nebengebäude dienen dort als Lager.

Der Wiedenhoferhof in der Zeillergasse (1924/25), ein früher Gemeindebau des Roten Wien, stammt von Josef Frank, dem Mitbegründer von Haus & Garten. Am Heuberg entwarf Adolf Loos ab 1921 eine Siedlung, deren Bewohner ihre Häuser in Selbsthilfe bauten; viele sind bis heute in Familienbesitz. Loos schätzte Orientteppiche und setzte sie in seinen Interieurs bewusst ein. Am Eingang des Schwarzenbergparks steht Schloss Neuwaldegg, das Feldmarschall Lacy ausbauen ließ.

Weinkeller und Nebengebäude in Dornbach sind oft feucht; gerollte Teppiche dort bitte nicht weiter einlagern. Wir sehen Haus, Keller und Dachboden gemeinsam an. Bewertung, Wäsche und Restaurierung bietet Orientteppich Koppensteiner an, Währinger Straße 67, Wien 9, Postleitzahl 1090; von der Hernalser Hauptstraße ist es nicht weit. Den vereinbarten Betrag zahlen wir in bar oder überweisen ihn.

Was in Hernals häufig auftaucht

  • Perser und Kaukasier in größeren Formaten – Villen und Landhäuser in Dornbach und Neuwaldegg
  • Fleckerlteppiche und Siedlerhausrat – Siedlung Heuberg mit Häusern in Familienbesitz
  • Bettumrandungen und Maschinenteppiche – Gemeindebauten an den Hauptachsen

Mit Bezug zu Hernals

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 17. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 17. Bezirk.

Künstler

4

Manufakturen & Marken

7

Teppiche nach Herkunft

155

Epochen & Stile

10

Materialien, Techniken & Punzen

2

Fragen zu Teppiche

Wie alt muss ein Teppich sein, um als antik zu gelten?

Im Handel gelten Teppiche ab etwa 80 bis 100 Jahren als antik, Stücke zwischen etwa 50 und 80 Jahren als semi-antik. Das Alter allein bestimmt den Wert aber nicht; Herkunft, Qualität und Zustand wiegen ebenso schwer.

Soll ich meinen Teppich vor dem Verkauf reinigen lassen?

Nein. Eine falsche Reinigung kann Farben ausbluten lassen und Fasern schädigen. Zeigen Sie uns den Teppich so, wie er ist; wenn eine Reinigung sinnvoll ist, erfolgt sie fachgerecht bei Orientteppich Koppensteiner.

Woran erkenne ich, ob mein Teppich handgeknüpft ist?

Drehen Sie eine Ecke um. Bei einem handgeknüpften Teppich ist das Muster auf der Rückseite gut sichtbar und leicht unregelmäßig, die Fransen sind Teil der Kette. Eine glatte Rückseite mit Latex oder Stoff und angenähte Fransen sprechen für Maschinenware.

Kaufen Sie auch beschädigte Teppiche?

Ja, wenn die Substanz es rechtfertigt. Bei antiken und gesuchten Stücken lohnt eine Reparatur durch einen Fachbetrieb wie Koppensteiner; bei einfachen, stark abgetretenen Teppichen ist das oft nicht der Fall.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.