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Keramik, Majolika & Fayence im 13. Bezirk, 1130 Wien

Keramik aus Hietzinger Villen: Wiener Werkstätte, Powolny, Schönbrunn

Hoffmanns Villa Skywa-Primavesi, Strnads Haus in der Werkbundsiedlung, die Porzellanöfen von Schönbrunn: Hietzing bewahrt Keramik von Hof und Moderne.

Viele Hietzinger Villen um die Gloriettegasse, in Ober St. Veit und in Lainz blieben über Generationen in einer Familie; im Erbfall geht es dann um das ganze Haus bis zu Dachboden, Keller und Gartenhaus. Im Wohnbereich sind Keramik der Wiener Werkstätte, Putten und Gefäße der Wiener Keramik und Figuren von Goldscheider zu erwarten, im Garten Terrakotta- und Majolikafiguren, Pflanzgefäße und Brunnenschalen. Die Sommerhäuser von Hofbeamten des 18. und 19. Jahrhunderts bringen ältere Fayencen und Biedermeier-Steingut.

In der Gloriettegasse entstand 1913–1915 Hoffmanns Villa Skywa-Primavesi; die Familie Primavesi unterstützte die Wiener Werkstätte auch finanziell. Oskar Strnad plante 1932 ein Doppelhaus der Werkbundsiedlung. In Schloss Schönbrunn, das Nikolaus Pacassi ab 1743 umbaute, stehen Porzellanöfen in den Rokokoräumen, chinesische Rundkabinette und das Vieux-Laque-Zimmer zeigen die Chinoiserie. Die Hermesvilla im Lainzer Tiergarten bewahrt Interieurs aus dem Umkreis Makarts, dessen Stil die Majolika des Historismus aufnahm.

Gartenkeramik aus Terrakotta ist frostempfindlich; fotografieren Sie Figuren und Gefäße dort, wo sie stehen, und notieren Sie Risse. Für Villen mit Gartenzufahrt planen wir die Abholung schwerer Stücke mit Sackkarre und Decken. Die Besichtigung ist kostenlos, auch für ganze Häuser. Bei Keramik der Wiener Moderne prüfen wir Herkunft und Marken vor dem Angebot und bezahlen dann bar oder per Überweisung.

Was in Hietzing häufig auftaucht

  • Keramik der Wiener Werkstätte und der Wiener Keramik – Villen von Josef Hoffmann und ihre Auftraggeber im Bezirk
  • Garten- und Brunnenfiguren aus Terrakotta und Majolika – Villengärten und Pavillons
  • Fayencen und Biedermeier-Steingut – Sommerhäuser von Hofbeamten und Adel

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 13. Bezirk.

Künstler

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Manufakturen & Marken

30

Epochen & Stile

31

Materialien, Techniken & Punzen

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Fragen zu Keramik, Majolika & Fayence

Woran erkenne ich eine echte Picasso-Keramik?

Die Editionskeramiken der Werkstatt Madoura in Vallauris tragen Stempel wie „Madoura Plein Feu“, „Edition Picasso“ oder „Empreinte originale de Picasso“, oft mit Auflagennummer. Das Werkverzeichnis von Alain Ramié dient zum Vergleich von Modell und Auflage.

Kaufen Sie ganze Kachelöfen?

Ja, bei interessanten Öfen aus Historismus, Biedermeier oder Jugendstil und bei einzelnen alten Kacheln. Der Abbau verlangt Erfahrung, da die Kacheln einzeln gelöst und nummeriert werden müssen. Fest eingebaute Öfen in denkmalgeschützten Häusern brauchen eine Bewilligung.

Was sind Mettlacher Krüge?

Bierkrüge der Firma Villeroy & Boch aus Mettlach im Saarland, meist mit Zinndeckel und Reliefdekor oder farbig eingelegtem Dekor. Am Boden tragen sie den eingeprägten Turm der Alten Abtei, Modellnummern und oft eine zweistellige Jahreszahl.

Was ist der Unterschied zwischen Majolika und Fayence?

Beide sind Irdenware mit deckender, weißer Zinnglasur und Bemalung. Der Name Fayence leitet sich von der italienischen Stadt Faenza ab, Majolika von der Insel Mallorca, über die spanische Ware nach Italien kam. Im 19. Jahrhundert bezeichnete man auch farbig glasierte Reliefkeramik des Historismus als Majolika.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.