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Manufaktur: Musikinstrumente

Wiener Blasinstrumentenbau

Wien, 18. Jahrhundert bis heute

Sammeleintrag zum Wiener Blasinstrumentenbau mit Wiener Horn, Wiener Oboe und Ventilentwicklungen, die das Klangbild der Wiener Philharmoniker prägen.

In Wien entwickelte sich im 19. Jahrhundert ein eigener Blasinstrumentenbau, dessen Instrumente bis heute im Orchester der Wiener Philharmoniker gespielt werden. Leopold Uhlmann ließ 1830 das Wiener Ventil, ein Doppelpumpenventil, patentieren, das am Wiener Horn weiterhin verwendet wird; Joseph Riedl trug zur Entwicklung des Drehventils bei. Bereits im 18. Jahrhundert baute Theodor Lotz Klarinetten und Bassetthörner für den Klarinettisten Anton Stadler. Die Wiener Oboe entwickelte im 20. Jahrhundert unter anderem Hermann Zuleger weiter.

Gesucht sind Wiener Hörner in F mit Pumpenventilen, Trompeten, Flügelhörner und Posaunen mit Drehventilen aus Wiener Werkstätten, Wiener Oboen, Klarinetten und Fagotte, Flöten aus Buchsbaum und Grenadill mit Klappen aus Silber und Messing, Militärmusikinstrumente der k. u. k. Armee und Werkstattbestände mit Werkzeug und Mundstücken. Instrumente mit Herkunft aus Orchester- oder Militärbeständen dokumentieren wir gesondert, weil die Provenienz bei Sammlern und Musikern eine Rolle spielt.

Wiener Blasinstrumente tragen Herstellerstempel mit Namen, Ort und oft dem Hoftitel auf Schallstück, Ventilblock oder Holzkorpus. Wir prüfen Ventile auf Dichtheit und Gängigkeit, Schallstücke auf Dellen, Risse und Lötstellen, Holzinstrumente auf Risse und Polster. Viele Instrumente wurden im Gebrauch umgebaut oder mit Ersatzteilen versehen. Elfenbeinringe und -mundstücke unterliegen den EU-Handelsregeln für Elfenbein; Ausnahmen und Nachweise klären wir, bevor ein Angebot entsteht.

Entwerfer & Personen

  • Leopold Uhlmann
  • Joseph Riedl
  • Theodor Lotz
  • Anton Stadler
  • Hermann Zuleger

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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.