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Musikinstrumente im 12. Bezirk, 1120 Wien

Musikinstrumente aus Meidling: Tivoli, Gemeindebau, Gartensiedlung

Johann Strauss (Vater) widmete dem Meidlinger Tivoli einen Walzer; heute stammen Instrumente aus Gemeindebauten, Zinshäusern und den Gartensiedlungen in Altmannsdorf.

Viele Haushalte in Gaudenzdorf und Untermeidling leben seit Jahrzehnten an derselben Adresse, in Gemeindebauten wie Fuchsenfeldhof, Bebelhof und Am Schöpfwerk ebenso wie in den Zinshäusern um den Meidlinger Markt. Dort sind Pianinos, Akkordeons, Zithern und Gitarren zu erwarten, dazu Plattenspieler und Radios der Nachkriegszeit. Gartensiedlungen in Altmannsdorf und Hetzendorf bewahren in Keller und Dachboden Instrumente mehrerer Generationen, von der Mundharmonika bis zum Harmonium.

Das Tivoli war im frühen 19. Jahrhundert ein Vergnügungsort vor Schönbrunn mit einer Rutschbahn; Johann Strauss (Vater) schrieb dafür den „Tivoli-Rutsch-Walzer“. Der Haydnpark war einst der Hundsturmer Friedhof: Hier lag Joseph Haydn von 1809 bis zur Überführung nach Eisenstadt 1820. An der Gartensiedlung Hoffingergasse wirkte Josef Frank mit. Kapsch fertigte im Bezirk Radios und Telefone, deren Röhrengeräte in Verlassenschaften oft neben Instrumenten stehen.

Pianinos stehen in Gemeindebauten häufig weit oben, und viele Stiegen haben keinen Lift, der groß genug wäre; ein Klaviertransporteur trägt sie über die Stiege, das planen wir anhand Ihrer Fotos. Kleine Instrumente aus Kellerabteilen prüfen wir gleich dort beim kostenlosen Besuch. Mundharmonikas und Akkordeons bitte mit Herstellerprägung fotografieren. Bezahlt wird bar oder per Überweisung.

Was in Meidling häufig auftaucht

  • Pianinos, Akkordeons und Zithern – Gemeindebauten wie Fuchsenfeldhof, Bebelhof und Am Schöpfwerk
  • Mundharmonikas und Harmoniums – Keller und Dachböden in den Gartensiedlungen von Altmannsdorf und Hetzendorf

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 12. Bezirk.

Künstler

3

Manufakturen & Marken

16

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

8

Fragen zu Musikinstrumente

Kaufen Sie alte Klaviere?

Ja, Hammerflügel, Tafelklaviere und Flügel bekannter Hersteller wie Bösendorfer, Steinway, Bechstein, Blüthner oder Ehrbar. Viele einfache Pianinos aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts haben dagegen kaum Marktwert. Seriennummer und Fotos der Mechanik helfen bei der Einschätzung.

Was ist mit Klavieren mit Elfenbeintasten?

Klaviaturen mit Elfenbeinbelag fallen unter die EU-Regeln zum Elfenbeinhandel. Für Musikinstrumente gibt es Ausnahmen, die eine behördliche Bescheinigung voraussetzen. Wir klären die Lage bei der Besichtigung mit Ihnen.

Soll ich ein Instrument vor dem Verkauf reparieren lassen?

Nein. Für die Bewertung genügt der jetzige Zustand, und eine Reparatur erfordert Fachkenntnis. Laienhaft geleimte Risse oder neu lackierte Decken mindern den Wert stärker als der ursprüngliche Schaden.

Wie fotografiere ich eine Geige für die Ersteinschätzung?

Decke, Boden und beide Zargen gerade von vorn, die Schnecke von der Seite und den Zettel durch das linke F-Loch mit einer Taschenlampe. Beim Bogen den Frosch und den Stempel am Ende der Stange. Tageslicht ohne Blitz zeigt Lack und Holz am besten.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.