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Musikinstrumente im 19. Bezirk, 1190 Wien

Musikinstrumente aus Döbling: Beethovens Heiligenstadt und Grinzing

Beethoven wohnte 1802 in Heiligenstadt und arbeitete 1803 in Oberdöbling an der „Eroica“; in Grinzing liegt Gustav Mahler begraben. Döblinger Villen bewahren Flügel und Noten.

Auf der Hohen Warte, in Sievering und am Cobenzl stehen Villen, oft seit Generationen in Familienbesitz, mit Konzert- und Salonflügeln, Streichinstrumenten, Harfen und Notenarchiven. In den Weinbauernhöfen von Grinzing, Nussdorf und Sievering sind Instrumente der Heurigenmusik zu erwarten: Kontragitarren, Schrammelharmonikas, Violinen. Aus Arbeiterhaushalten der Heiligenstädter Gemeindebauten, voran des Karl-Marx-Hofs, kommen Pianinos, Akkordeons und Mandolinen. Für Instrumente aus Villen, deren Bewohner nach 1938 vertrieben wurden, prüfen wir die Herkunft.

Ludwig van Beethoven verbrachte 1802 Monate in Heiligenstadt, wo er das Heiligenstädter Testament schrieb, und arbeitete 1803 im Eroicahaus an der Döblinger Hauptstraße 92 an seiner 3. Symphonie; das Beethoven Museum in der Probusgasse 6 erinnert daran. Gustav Mahler ist am Grinzinger Friedhof begraben. Alma Schindler, später Mahlers Frau, wuchs ab 1900 im Haus ihres Stiefvaters Carl Moll auf der Hohen Warte auf. Grinzinger Heurige sind bis heute Spielorte der Wiener Volksmusik.

In Grinzinger Höfen mit engen Einfahrten planen wir den Transport eines Klaviers mit kleinem Fahrzeug und Tragegurten. Bei Villen auf der Hohen Warte prüfen wir, ob ein Flügel über eine Gartentür hinaus kann. Fotos von Instrument, Seriennummer und Zugang genügen für die erste Einschätzung, die Besichtigung ist kostenlos. Notenarchive und Autographen sehen wir vollständig an. Bezahlung bar oder per Überweisung.

Was in Döbling häufig auftaucht

  • Konzert- und Salonflügel, Streichinstrumente und Harfen – Villen auf Hohe Warte, Cobenzl und in Sievering
  • Kontragitarren und Schrammelharmonikas – Heurigen in Grinzing, Nussdorf und Sievering
  • Beethoven- und Mahler-Erinnerungsstücke, Noten und Musikalien – Musikgeschichte des Bezirks

Mit Bezug zu Döbling

Künstler, Werkstätten und Stile dieser Sparte, die im 19. Bezirk gelebt, gearbeitet oder gebaut haben.

Alle Künstler, Marken, Epochen und Materialien

Gold markiert: mit belegtem Bezug zum 19. Bezirk.

Künstler

3

Manufakturen & Marken

16

Epochen & Stile

5

Materialien, Techniken & Punzen

8

Fragen zu Musikinstrumente

Soll ich ein Instrument vor dem Verkauf reparieren lassen?

Nein. Für die Bewertung genügt der jetzige Zustand, und eine Reparatur erfordert Fachkenntnis. Laienhaft geleimte Risse oder neu lackierte Decken mindern den Wert stärker als der ursprüngliche Schaden.

Wie fotografiere ich eine Geige für die Ersteinschätzung?

Decke, Boden und beide Zargen gerade von vorn, die Schnecke von der Seite und den Zettel durch das linke F-Loch mit einer Taschenlampe. Beim Bogen den Frosch und den Stempel am Ende der Stange. Tageslicht ohne Blitz zeigt Lack und Holz am besten.

Kaufen Sie Instrumente aus der Blasmusik?

Ja, besonders ältere Instrumente Wiener und böhmischer Hersteller mit Drehventilen, Wiener Hörner und Instrumente mit Hofstempel. Moderne Schülerinstrumente sind häufig und werden im Bestand bewertet.

Nehmen Sie defekte Spieldosen und Drehorgeln?

Ja. Auch Werke mit gebrochenen Kammzähnen, fehlenden Walzen oder Schäden am Gehäuse haben Wert, weil sie sich restaurieren lassen. Bitte ziehen Sie ein blockiertes Werk nicht weiter auf.

Was ist es wert? Schicken Sie uns Fotos.

Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.