Harfen
Pedalharfen französischer und englischer Herkunft und Tiroler Volksharfen, vom späten 18. bis ins 20. Jahrhundert.
Die moderne Konzertharfe geht auf Sébastien Érard zurück, der 1810 in London die Doppelpedalharfe patentieren ließ; mit sieben Pedalen lässt sich jede Saitengruppe um zwei Halbtöne umstimmen. Ältere Einfachpedalharfen des späten 18. Jahrhunderts sind kleiner und reich verziert, häufig mit vergoldetem Schnitzwerk und bemaltem Resonanzkörper. Im Alpenraum entstand die Tiroler Volksharfe, eine Hakenharfe ohne Pedale, bei der Haken an den Saiten die Tonart ändern. Harfen gehörten im 19. Jahrhundert zur Ausstattung großbürgerlicher Salons.
Den Wert bestimmen Erbauer, Typ, Erhaltung der Mechanik und des Resonanzkörpers. Érard-Harfen mit Seriennummer, vollständiger Mechanik und originaler Vergoldung sind gesucht, ebenso alte Volksharfen aus Tiroler Werkstätten. Risse im Resonanzboden, verzogene Hälse und blockierte Pedalmechanik sind häufig und aufwendig zu reparieren. Seriennummern auf der Messingplatte erlauben die Datierung. Für den Transport großer Harfen sorgen wir mit geeigneter Verpackung. Fotos von Säule, Kopf und Pedalkasten zeigen den Zustand.
Woran man es erkennt
- Érard-Doppelpedalharfen
- Einfachpedalharfen des 18. Jahrhunderts
- Tiroler Volksharfen
- Harfen mit vergoldetem Schnitzwerk
- Seriennummern auf der Messingplatte
- Harfenkästen und Zubehör
Harfen verkaufen: in allen 23 Bezirken
Wir kommen zur Besichtigung in jeden Bezirk.
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Ein paar Handyfotos reichen für eine erste Einschätzung: Gesamtansicht, Rückseite oder Unterseite, Signatur, Marken und Punzen. Wir melden uns meist am selben Werktag und kommen auf Wunsch zur kostenlosen Besichtigung in jeden Wiener Bezirk.
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